Kommentar Die SPD bleibt ein Patient im Koma

Die Sozialdemokraten tun sich schwer, die Erneuerung der Partei voranzutreiben. Die inhaltlichen Vorgaben der Parteiführung geben Anlass zur Sorge.
Verzagtheit statt Mut. Quelle: dpa
SPD-Mitglied mit Parteibuch

Verzagtheit statt Mut.

(Foto: dpa)

Die SPD-Spitze hat der Parteibasis versprochen, die Konsequenzen aus dem desaströsen Abschneiden bei den Bundestagswahlen im September zu ziehen und die SPD grundlegend zu reformieren. Der Bundesparteitag in anderthalb Wochen soll den Auftakt für diesen Reformprozess bilden. Die Überlegungen der Parteispitze wecken allerdings Zweifel, ob es ihr tatsächlich gelingen kann, den großen Aufbruch hinzubekommen.

 
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