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Mit Google Pay kommt eine der ersten Bezahl-Apps fürs Smartphone auf den Markt. Der Siegeszug elektronischer Bezahlverfahren lässt sich nicht mehr aufhalten.

Kommentare

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  • Wow, selten einen so schlechten Artikel gelesen, in Bezug auf Objektivität bzw. Befangenheit.

    >„Nur“ noch 74 Prozent der Transaktionen wurden 2017 laut Zahlen der Bundesbank mit Münzen und Scheinen beglichen
    Bei 3/4 aller Transaktionen von "nur noch" zu sprechen grenzt schon an Realitätsverlust.

    > NFC setzt sich langsam durch.
    NFC setzt sich seit Jahren immer wieder durch, lese ich.
    Man kan da auch von langsam sprechen. Ich würde eher sagen "setzt sich nach wie vor nicht durch".

    >diese jahrtausendealte Bezahlform ist schlichtweg nicht mehr zeitgemäß
    Alt = Unzeitgemäß?
    Was ist das denn für eine Argumentation?
    Unabhängig davon ist Bargeld zeitgemäßer denn je.
    Ich möchte gerne beim Einkauf im Supermarkt/Baumarkt/Wochenmarkt/... bezahlen können ohne dass meine Bank/Google/Dienstleister/VISA/... wissen, was ich wann wo gekauft habe. Bargeld bietet mir Anonymität, die in Zeiten von NSA/BND wichtiger ist denn je.

    >Und schließlich ist Bargeld unpraktisch
    Ansichtssache. Ich finde Bargeld sehr praktisch, Ich weiß nicht, wo der Autor einkaufen geht, an den Kassen im Supermarkt dauert Bezahlen mit Karte länger als mit Bargeld.

    Weil Leute ihr GPS anlassen ist es ok, den Geldtransfer auch offen zu legen?
    Wow, wenn wir schon von altertümlichen Vorstellungen reden, da ist eine.
    "Weil A so ist, kann B nicht schlecht sein." Ein altes und nach wie vor falsches Argument.

    Sehr geehrter Herr Schäfer, jeder hat das Recht auf seine unbedeutende Meinung, ich auch ;)
    Ihre wird aber über das Handelsblatt weit verbreitet und das finde ich in der Form wie Sie hier Meinungsmache betreiben, fast schon dem Boulevard-Journalismus zuträglich. Schande.

  • Die Bezahlindustrie scheint ja richtig verzweifelt zu sein! Aber die sehr berechtigten Datenschutzbedenken lassen sich auch mit noch so wilden „Ja, aber was ist damit? Das ist viel schlimmer“-Ablenkungsversuchen nicht beiseitewischen. Wer statt bar elektronisch zahlt, erzeugt ZUSÄTZLICHE Daten, die sich bestens mit den anderen, nur MÖGLICHERWEISE bereits vorhandenen Daten verknüpfen lassen, um ein noch vollständigeres Bild des Verbrauchers zu erstellen, der dadurch immer unmündiger wird, und das sich noch besser nutzen, kommerzialisieren oder missbrauchen lässt. Egal, wie viele andere Dinge Sie noch (er)finden, die zugegebenermaßen auch schlimm sind: Was ich wann, wo, wie und zu welchem Preis kaufe, ist ein entscheidender Baustein der Überwachungs- und Steuerungsmatrix, den ich lieber nicht freiwillig hergeben, sondern lieber für mich behalten möchte. Auch wenn bestimmte Teile der Finanzlobby mir noch so laut einreden wollen, ich wäre uncool und würde hinterm Mond leben.

  • Stehen Sie gerne an einer Ladenkasse an? Ich nicht so lt. Kommentator Schäfer.
    Mal funktioniert das Kartenlesegerät nicht, oder die Karte ist aus andern Gründen nicht lesbar, dann weis der Karteninhaber nicht mehr seine PIN und es wird gesucht wo die notiert ist usw. Ja das nervt mich auch. Im Gegensatz dazu Bargeld, Schein auf den Tisch, Wechselgeld zurück und fertig. Das ist schnell und funktioniert immer auch ohne Strom. Geld auf der Bank ist nur Kredit, ist die Bank pleite ist das Geld erst einmal weg. Der Bürger kann lt. deutschem Gericht nicht gegen den Einlagensicherungsfond klagen. Ob er sein Geld zurück erhält steht in den Sternen. Bargeld ist Eigentum, Bankeinlagen sind nur Kredit. Ein großer Unterschied.

    Kommentator Schäfer hat die vorgaben der E-Chash Industrie eins zu eins übernommen und gaukelt uns vor:
    Seine von der E-Chash Industrie übernommenen Behauptungen:
    Erstens ist Bargeld teuer: Frage für wen?
    Bei -Chash bleiben die Kosten ( Kredit-, EC-Karte Kontokosten) beim Bürger hängen, falsche Abbuchungen, Datenklau erfordern dann einen tagelangen Kampf darum, dass man sein Geld zurück erhält. Also Kampf David gegen Goliath.
    -Zweitens ist Cash dreckig und ein Gesundheitsrisiko: Was für ein Märchen ist das denn.
    Dann darf der Kommentator schon gar nicht den Laden betreten alleine auf dem Weg dort hin und im Laden kommt er mit mehr Bakterien in kontakt wie auf seinem Geldschein sind. Wann war die letzte Epidemie die aufgrund von Geldscheinen ausgebrochen ist? ES GIBT KEINE!
    -Bargeld ist drittens das beliebteste Bezahlverfahren für Groß- wie Kleinkriminelle: Geldwäscher, Drogenhändler u Terroristen gehören dazu. Das ist wohl die verrückteste Aussage die man je gehört hat. Es geht nicht um kriminelle beim Bargeldverbot sondern darum dass die EZB Negativzinsen erheben kann auch auf Sparguthaben von Bürgern und die nicht mehr entrinnen können indem sie ihr Geld von der Bank holen. Die MAFIA das organisierte Verbrechen wickelt seine Geschäfte bargeldlos ab.

  • Wie verblödet muss man sein, um vollständig auf Bargeld verzichten zu wollen? Ohne die Möglichkeiten des Bargeldes ist man vollständig dem System ausgeliefert. Negativzinsen überall durchsetzen, kein Problem, das Geld ist ja nicht mehr abhebbar. Das Kaufverhalten eines Jeden ist permanent abrufbar und wird lebenslang gespeichert. Bargeld ist gedruckte Freiheit und diese lasse ich mir nicht nehmen.

  • Noch so ein technikgläubiger Schlaumeier. Wenn die Bezahlinfrastruktur mal streikt - oder ihnen aus versehen mal die PIN für die SIM abhanden kommt - oder einer der Dienstleister ihren account sperrt - dann viel Spaß beim elektronischen Bezahlen.
    Mein Gott, wie kann man nur so blauäugig alle Risiken ausblenden. Dieser Technikwahn und die völlige Ausblendung der damit verbundenen Risiken ist symptomatisch zumeist für die jüngere Generation. Es wird Zeit, dass es mal so richtig kracht und vielen Menschen bewusst wird, wie abhängig wir heute schon von den ganzen elektronischen Vorgängen sind. Nicht falsch vestehen - auch ich zahle elektronisch, auch ich verwende Facebook und co. Aber sich vollständig von einer fallback Lösung zu verabschieden ist dumm und riskant.

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