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Viele Knalleffekte und wenige Resultate: Der US-Präsident schädigt mit seiner Politik nicht nur die Beziehung zu Verbündeten, er schadet auch seiner eigenen Nation.

Kommentare

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  • Sehr geehrte Fru Meiritz,

    ich stimme Ihnen zu. Dieser Präsident ist ein Rüpel, hat riesige charakterliche Defekte und für sein "America first" fast nichts erreicht.

    Aber leider reichen solche Feststellungen nicht aus. Wir müssen uns auch fragen, warum solche Monster von mehr als der Hälfte der Amerikaner gewählt werden. Dass Trump ein Populist ist und die Gabe der Verführung von Menschen hat, wurde unzählige Male gesagt. Aber ist das wirklich der Kern seines Erfolges? Ich meine, wir müssen tiefer bohrenund wähle als Beispiel die Globalisierung.

    Blicken wil 30 Jahre zurück. Damals war China ein wirtschaftlich weit zurück gebliebenes Land. Es begann damit, Industrien aufzubauen und in den Welthandel einzutreten. Und amerikanische (und europäische) Konzerne halfen dabei kräftig. Zunächst nur, um die chinesischen Märkte durch Errichtung lokaler Produktionsstätten zu erobern. Dann aber zunehmend, um die chinesischen Kostenvorteile zu nutzen: Die westlichen Konzerne machten das Reich der Mitte zur Werkbank des gesamten Planeten.

    Dabei konnte man 30 Jahre lang zusehen. Zusehen, wie in den USA ein Industriezeig nach dem anderen immer mehr schrunpfte. Täglich besichtigen konnte man auch den ständig wachsenden Rostgürtel still gelegter Fabriken. Und mit den freigesetzten Arbeitern konnte jeder reden, der es wollte.

    Regierungen kamen und Regierungen gingen. Aber für die Not der Menschen interessierte sich keine Regierung. Dass sich bei bei den Leuten deshalb immer mehr eine Wut über das politische Establishment ansammelte, halte ich für verständlich. Das politische Establishment ist für die Zurückgebliebenen und Vergessenen nicht mehr wählbar. Welche Hoffnungen sie in Trump setzten, weiss ich nicht. Aber dass Mindeste ist wohl, dass er ihre Interessen vertritt. Eine Interessenvertretung haben zu wollen, ist legitim.

  • Der letzte Absatz des Kommentars müsste Jede/Jeden aufrütteln!

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