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Kommentar Ein starker Schritt für deutsche Fintechs

Mit Raisin wagt sich ein deutsches Fintech in die USA. Das zeigt, dass es hierzulande gute Gründer gibt. Nun müssen sie sich nur noch behaupten.
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Erste deutsche Finanz-Start-ups expandieren in die USA. Quelle: AP
New York

Erste deutsche Finanz-Start-ups expandieren in die USA.

(Foto: AP)

Start-ups, die international erfolgreich werden und enorm wachsen, kommen leider nur selten aus Deutschland. Das wird häufig genug bemängelt. Doch es gibt auch hierzulande quer durch die Branchen immer wieder starke junge Unternehmen, die sich mit der Konkurrenz in aller Welt messen können – auch aus der Finanzbranche.

Das zeigen inzwischen immerhin vier Finanz-Start-ups (kurz Fintechs), die zuerst in Europa expandiert sind und jetzt den Sprung in die USA wagen.

So hat gerade die Sparplattform Raisin, die in Deutschland mit der Marke Weltsparen bekannt ist, ihre Expansion in die USA angekündigt. Kunden können, um möglichst hohe Zinsen zu erhalten, über die Plattform Tages- und Festgeldkonten bei verschiedenen Banken eröffnen.

Es ist eine simple Idee, die die Berliner Firma geschickt und erfolgreich umgesetzt hat – in mittlerweile 31 europäischen Ländern. Dasselbe gilt für den Hamburger Wettbewerber Deposit Solutions, der den Schritt in die USA kürzlich ebenfalls angekündigt hat.

Und es sind zwei weitere Fintechs auf Expansionskurs in der Ferne: Am Auftritt in den USA arbeiten WebID Solutions, ein Anbieter von Identifizierungsverfahren, und die Smartphone-Bank N26, die dort noch im Sommer loslegen will.

Was diese Firmen eint: Sie können in den USA eine Lücke füllen. Selbst im Land der großen Tech-Konzerne gibt es noch kein erfolgreiches N26-Pendant. Das mag verwundern, zumal Innovationen etwa im Zahlungsverkehr zuletzt eher aus den USA kamen.

Der Onlinebezahldienst Paypal, der in Deutschland 23 Millionen Kunden zählt, ist ein Beispiel dafür. Auch die Bezahlverfahren von Apple und Google, Apple Pay und Google Pay, mischen die Finanzbranche auf.

Doch es gibt auch gute Finanzinnovationen aus Deutschland – und keineswegs nur aus den USA. Für die deutsche Fintech-Szene wäre es daher umso erfreulicher, wenn Raisin, Deposit Solutions, N26 und WebID sich in den USA behaupten und weiter wachsen könnten.

Mehr: Das Berliner Unternehmen will als eines der ersten deutschen Finanz-Start-ups in die USA expandieren. Drei weitere Fintechs planen den gleichen Schritt.

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