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Premium Kommentar Eine Verlängerung der Einfuhrbeschränkungen für Stahl kommt zur völlig falschen Zeit

Die EU will Stahlimporte für drei weitere Jahre begrenzen. Angesichts der Knappheit, die derzeit in fast allen Branchen herrscht, ist das unverständlich.
16.06.2021 - 16:31 Uhr
Die Preise haben sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Quelle: dpa
Ein Stahlwerk von Arcelormittal

Die Preise haben sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.

(Foto: dpa)

Der Aufschwung in der Industrie trifft bei den Stahlhändlern auf leere Lager. Der Preis für den Werkstoff hat sich in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelt, die Stahlwerke kommen mit ihren Lieferungen schon seit Wochen nicht mehr hinterher.

Für die Wirtschaft insgesamt ist die Materialknappheit schädlich: Am Mittwoch senkte das Münchener Ifo-Institut seine Wachstumsprognose für dieses Jahr um 0,4 Prozent. Die Material-Engpässe wirkten dämpfend auf die Konjunkturerholung, die ansonsten deutlich schneller vorangehen könnte, so das Urteil der Forscher.

Vor diesem Hintergrund ist es geradezu unverständlich, dass die EU-Kommission das Stahlangebot in Europa noch auf Jahre hinaus künstlich verknappen will. Am Freitag gab die Brüsseler Behörde bekannt, die sogenannten Safeguard-Maßnahmen für drei weitere Jahre verlängern zu wollen. Mit dem Instrument, das 2017 als Antwort auf die US-Stahlzölle eingeführt wurde, werden Stahlimporte zwar nicht völlig ausgeschlossen, aber streng reglementiert.

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