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Kommentar Einspruch gegen Steuerbescheid lohnt sich

Wer meint, zu viel Steuern zu zahlen, kann sich gegenüber dem Finanzamt wehren. Die Erfolgschancen sind sehr gut – und das ganz ohne Risiko.
04.11.2020 - 17:06 Uhr Kommentieren
Vergessene Belege können nachgereicht werden. Quelle: dpa
Steuererklärung

Vergessene Belege können nachgereicht werden.

(Foto: dpa)

Frankfurt Auch das Finanzamt liegt mal falsch, wenn es die Steuerlast berechnet. Der Einspruch gegen einen Steuerbescheid kann sich da lohnen – und ist obendrein völlig risikolos.

Nach einer aktuellen Statistik des Bundesfinanzministeriums (BMF) wurde im vergangenen Jahr über rund 3,2 Millionen Einsprüche entschieden. In fast zwei Drittel der Fälle waren die Steuerpflichtigen erfolgreich, sodass die Bescheide zu ihren Gunsten geändert wurden.

Tatsächlich erfolglos oder zumindest teilweise erfolglos waren nach der Statistik nur 14 Prozent der Einsprüche. Das verbleibende Fünftel wurde durch die Steuerpflichtigen zurückgenommen.

Häufig erheben Steuerzahler Einspruch, weil sie vergessene Aufwendungen nachträglich geltend machen, um dadurch weniger Steuern zu zahlen. Aber manchmal missachten die Ämter auch laufende Gerichtsverfahren oder sogar die aktuelle Rechtsprechung und weigern sich, Ausgaben entsprechend anzuerkennen.

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    Während für den Steuerzahler negative Urteile in der Praxis häufig schnell umgesetzt werden, mahlen die Mühlen der Bürokratie bei positiven Urteilen deutlich langsamer. Steuerzahler sollten ihren Bescheid daher immer genau prüfen und Kürzungen nicht klaglos hinnehmen. Denn der Einspruch ist kostenlos und ohne Risiko.

    Manchmal drohen die Finanzer, dann die gesamte Steuererklärung noch einmal zu prüfen und andere Ausgaben womöglich weniger großzügig anzuerkennen. Aber dann kann man den Einspruch einfach zurückziehen.

    Mehr: Wann Sie vom Irrtum des Finanzamts profitieren können.

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