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Kommentar Es ist konsequent, dass Philips sich von Hausgeräten trennt

Für Kunden sind Haushaltsgeräte ein wichtiger Berührungspunkt mit der Marke. Doch die Abspaltung des Bereichs schafft für Philips neuen Wert.
28.01.2020 - 17:00 Uhr Kommentieren
Das Unternehmen baut um. Quelle: Philips
Philips-Gebäude

Das Unternehmen baut um.

(Foto: Philips)

Röntgengeräte, Schlafüberwachungssysteme und daneben Dampfbügeleisen – das alles hat bisher zum Portfolio von Philips gehört. Dabei schwang immer die Frage mit, was denn Bügeleisen und Staubsauger mit den Angeboten für den Gesundheitsmarkt gemein haben und wann sich Philips von den Haushaltsgeräten trennt.

Jetzt ist es so weit, Philips will das 2,3 Milliarden Euro starke Haushaltsgeräte-Geschäft separieren – um es zu verkaufen und möglicherweise mit einer Lizenzvereinbarung die Marke zu erhalten, wie man es bei den Fernsehern gemacht hat.

Aus Unternehmenssicht ist dieser Schritt nur konsequent. Denn in einem Konzern, dessen Vision es ist, ein führender Healthtech-Anbieter zu werden, also ein auf Gesundheitsprodukte und digital unterstützte Gesundheitsleistungen fokussiertes Unternehmen, haben Haushaltsgeräte keine strategische Zukunft.

Sie sind zwar ein wesentlicher Teil der Geschichte von Philips und für Konsumenten ein wichtiger Berührungspunkt mit der Marke. Aber damit das Geschäft in diesem sehr umkämpfen Markt weiter erfolgreich sein kann, braucht es mehr als nur pragmatische Erwägungen, dass eine Sparte zu Umsatz und Gewinn des Konzerns beiträgt.

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    Der verlässliche Beitrag dieses Bereichs war nämlich in den vergangenen Jahren der wesentliche Grund, dass Philips an dem Geschäft festhielt. Zumal der 2015 geschaffene neue Bereich der digitalen Leistungen wie etwa Überwachungssysteme noch im Aufbau war.

    Jetzt aber hat Connected Care sich als dritte große Säule neben der klassischen Medizintechnik und den Gesundheitsprodukten für den Endverbraucher positioniert. Philips kann nun auch an der Börse davon profitieren, dass ein fokussierter Konzern höher bewertet wird als ein diversifizierter.

    Allerdings ist noch einiges zu tun: Insbesondere beim Wachstum muss die Sparte der digitalen Gesundheitslösungen noch an Fahrt gewinnen, um die Investoren zu überzeugen. Denn das ist der vielversprechendste Zukunftsmarkt.

    Mehr: Weltweit arbeiten Mediziner an einem Impfstoff gegen das neue Virus 2019-nCoV aus China. Eine schnelle Lösung zum Schutz vor dem gefährlichen Virus wird es vermutlich aber nicht geben.

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