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Kommentar Finanz-Start-ups haben als Dienstleister für Finanzinstitute die besten Chancen

Die hohen Bewertungen von Finanz-Start-ups werden bislang häufig allein von den Fantasien und Hoffnungen der Investoren getrieben.
17.10.2019 - 17:29 Uhr Kommentieren
Banken, Versicherer und Vermögensverwalter werden mithilfe von Fintechs als Dienstleister selbst moderner. Quelle: Imago
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Banken, Versicherer und Vermögensverwalter werden mithilfe von Fintechs als Dienstleister selbst moderner.

(Foto: Imago)

Wenn Finanz-Start-ups um neue Kunden werben, stellen sie oft ihre schicke Smartphone-App in den Vordergrund, sie betonen die einfache Bedienung und wie schnell sie neue Produktideen in die Tat umsetzen.

Solche Innovationskraft und ein Fokus auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden sind der Grund für ihren bisherigen Erfolg. Laut einer Studie haben solche Firmen in Europa ihren Wert auf rund 177 Milliarden Euro gesteigert. Dass sie mit ihren Geschäftsmodellen auch Gewinne erzielen können, müssen viele allerdings noch beweisen.

Die hohen Bewertungen werden bislang häufig allein von den Fantasien und Hoffnungen der Investoren getrieben. Vor allem Start-ups, die sich an Privatkunden richten, sind meist noch weit davon entfernt, kostendeckend zu wirtschaften. Sie müssen viel Geld aufwenden, um mit Werbung auf sich aufmerksam zu machen.

Doch Bekanntheit allein reicht nicht aus. Auch Vertrauen gehört zu den Ressourcen, nach denen junge Unternehmen streben müssen. Die Praxis zeigt: Bei hohen Wachstumszielen gerät die Kundenzufriedenheit mitunter rasch aus dem Fokus, und die anfängliche Begeisterung der Nutzer kehrt sich um in Verärgerung.

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    Einfacher haben es dagegen jene Fintechs, die ihre Technologien – schicke Apps und komfortable Software – nicht direkt Verbrauchern und Geschäftskunden anbieten, sondern anderen Finanzdienstleistern zur Verfügung stellen. Sie dürfen nicht allzu eitel sein, denn ihr Firmenname schmückt keine großen Plakatwände, doch auf Dauer könnte ihr Geschäftsmodell erfolgreicher sein als das der bisherigen Fintech-Stars.

    Dafür spricht auch, dass Banken, Versicherer und Vermögensverwalter mithilfe solcher Dienstleister selbst moderner werden. Die Dienstleister-Fintechs befeuern also ein Wettrüsten zwischen den jungen und den traditionellen Finanzinstituten und machen sich – wenn es gut läuft – für beide Seiten unverzichtbar.

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