Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kommentar: Frühjahrsputz bei Daimler-Chrysler

Frühjahrsputz bei Daimler-Chrysler: Dieses Mal bei der Kleinwagenmarke Smart. Das Produktprogramm wird zusammen gestrichen, Stellen abgebaut, die Kosten durch eine engere Anbindung an Mercedes gesenkt.
  • Josef Hofmann

Eckhard Cordes, der neue Chef der Mercedes Car Group, zu der auch Smart gehört, will seinen Laden schnellstens in Ordnung bringen. Alle Ecken werden ausgekehrt. Alles soll in sein erstes Jahr, um ab 2006 nach vorne blicken zu können. Damit ist aber auch schon alles Positive gesagt.

Ein Drama ist nämlich, dass die Pannenserie des deutsch-amerikanischen Konzerns einfach nicht abreißt und die Aktionäre ein Vermögen kostet: Erst musste die LKW-Sparte saniert werden, dann Chrysler, schließlich der Ex-Partner Mitsubishi. Die Allianz mit Hyundai scheiterte, Mercedes hat Qualitätsprobleme, das Ergebnis sinkt und nun folgt eine milliardenschwere Restrukturierung bei Smart - einem Engagement, das bereits heute Milliarden verschlungen hat. Gutes Krisenmanagement ist wichtig. Doch ein gutes Management ist etwas anders: Es verhindert Krisen.

Startseite
Serviceangebote