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Kommentar Für die Telekom, Vodafone und Telefónica ist die Coronakrise eine große Chance

Wegen der Pandemie arbeiten Millionen Menschen im Homeoffice. Die Netzbetreiber können nun zeigen, dass sie ihr Versprechen zur digitalen Kommunikation halten.
17.03.2020 - 07:23 Uhr Kommentieren
Wegen des Coronavirus arbeiten Millionen Menschen von zu Hause. Quelle: dpa
Homeoffice

Wegen des Coronavirus arbeiten Millionen Menschen von zu Hause.

(Foto: dpa)

Seit Jahren werben die Netzbetreiber, wie gut ihre Angebote für digitale Kommunikation sind. Jetzt kommt der Stresstest. Die Maßnahmen gegen das Coronavirus zwingen Millionen von Arbeitnehmern ins Homeoffice.

Telekom, Vodafone und Telefónica haben jetzt die Chance zu beweisen, dass ihre Angebote funktionieren. Videokonferenz, Systemzugriff vom Homeoffice und schnelle Internetleitungen. Alles erlebt jetzt einen Ansturm. Gelingt es den Betreibern, diese schwierige Phase zu meistern, kann die Krise zu einer Leistungsschau werden.

Selten war die digitale Kommunikation so wichtig für den Fortbestand der Wirtschaft in Deutschland wie heute. Viele digital ausgerichtete Unternehmen operieren weiter, auch wenn ihre Mitarbeiter kurzerhand fast alle von zu Hause arbeiten. Während aber die Belastung im Netz steigt, fallen Mitarbeiter der Betreiber aus, weil auch sie sich um ihre Kinder kümmern müssen.

Während in Spanien die Netzbetreiber schon warnen, dass es zu Engpässen kommen könnte, ist es hierzulande noch vergleichsweise ruhig. Telekom, Vodafone und Telefónica sehen sich gut gerüstet. Doch der ganz große Ansturm steht noch bevor.

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    Die Last, die digitale Netze zu tragen haben, könnte in wenigen Tagen deutlich ansteigen. Der weltgrößte Internetknoten in Frankfurt hatte kürzlich erst einen neuen Weltrekord gemessen. In der Praxis wird gerade ausprobiert, ob unsere Netze wirklich so belastbar sind wie immer behauptet.

    Cyberkriminelle versuchen bereits, die Situation auszunutzen. Gezielte Attacken auf verunsicherte Mitarbeiter von Firmen nahmen in den vergangenen Wochen zu. Und sogar eine für Fernunterricht in Bayern gedachte Onlineplattform war blockiert – womöglich aufgrund eines Cyberangriffs.

    Die Netzbetreiber können helfen, die schlimmsten Auswirkungen der Coronakrise auf unsere Wirtschaft und auf unser Bildungssystem zu mildern. Ob vernetztes Arbeiten oder virtuelles Lernen – alles hängt von guten Lösungen der Betreiber ab. Und von der Belastbarkeit ihrer Technik.

    Jetzt ist die Chance, zu zeigen, was Telekom, Vodafone und Telefónica leisten können. Ihre Informationsnetze sichern die Kommunikation von Betrieben, Schulen und kritischer Infrastruktur.

    Meistern sie den Ansturm und positionieren sie sich als verlässliche Helfer von Wirtschaft und Gesellschaft, können sie als große ökonomische Gewinner aus der Krise hervorgehen. Digitale Lösungen, die sich in Zeiten des Corona-Ausbruchs bewähren, dürften Firmen und Schulen auch langfristig einsetzen.

    Jetzt ist die Chance da. Die Betreiber müssen sie nutzen.

    Mehr: Gründer Abel Avellan will Funklöcher schließen und Smartphones mit Satelliten verknüpfen.

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