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Kommentar Für Panik an den Börsen gibt es keinen Grund – bisher

Der Dax fällt auf den Stand von Mitte Juni. Für den deutschen Leitindex könnte es sogar noch weiter heruntergehen. So schnell dürften sich aber kaum Käufer finden.
26.10.2020 - 15:24 Uhr Kommentieren
Unter dem Strich bewegt sich der Dax seit Anfang Juli seitwärts. Quelle: dpa
Blick auf das Börsenparkett in Frankfurt

Unter dem Strich bewegt sich der Dax seit Anfang Juli seitwärts.

(Foto: dpa)

Schon wieder so ein schwacher Wochenauftakt. Mehr als 470 Punkte oder 3,7 Prozent hat der Dax am Montag in der Spitze verloren. Das war zwar vor allem dem Einbruch der SAP-Aktie geschuldet, die nach der erneut gesenkten Prognose des Softwarekonzerns bis zu 22 Prozent verlor.

Doch es ist nur weniger als anderthalb Wochen her, dass Deutschlands Leitindex an einem Tag zwischenzeitlich mehr als drei Prozent an Wert eingebüßt hat. Am folgenden Tag stieg er indes schon wieder um bis zu zwei Prozent.

Das heißt: Investoren sind nervös, aber zumindest noch nicht panisch. Das ist auf den ersten Blick verwunderlich, denn angesichts der steigenden Corona-Neuinfektionen, der Aussagen von immer mehr Politikern, die das gefürchtete Wort „Lockdown“ aussprechen, könnte man einen neuen Ausverkauf an den Börsen erwarten.

Doch der ist nicht zu sehen: Der deutsche Leitindex bewegt sich seit Mitte Juni letztlich seitwärts in einer breiten Spanne zwischen rund 12.200 und 13.300 Punkten.

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    Das heißt: Unter dem Strich ist seither nichts passiert. Investoren gehen offensichtlich davon aus, dass es auch bei weiter steigenden Corona-Zahlen nicht zu einem so flächendeckenden Herunterfahren der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens kommt wie zu Beginn der Pandemie. Außerdem setzen sie immer wieder auch auf Fortschritte bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19.

    Keine Flucht in Anleihen

    Auch ein Blick auf die Anleihemärkte zeigt, dass die Investoren noch relativ gelassen sind. Von Flucht in die sprichwörtlich sicheren Anlagehäfen wie deutsche Bundesanleihen ist wenig zu spüren. Mit knapp minus 0,6 Prozent rentiert die zehnjährige Bundesanleihe auf dem Niveau von Anfang Mai.

    Von ihrem Tief mit zeitweise minus 0,9 Prozent vom März ist sie aber noch ein ordentliches Stück entfernt. Außerdem hat seither die Europäische Zentralbank die Nachfrage nach Anleihen mit weiteren Käufen beflügelt.

    Das bedeutet: Noch gibt es keinen Grund zur Sorge. Da der Dax sich inzwischen an der Unterseite seiner Seitwärtsrange befindet, könnte es in den nächsten Tagen zwar noch einmal ungemütlich werden.

    Aber: Investoren haben aus der Erholungsrally nach dem Corona-Crash gelernt, dass es auch schnell wieder aufwärtsgehen kann. Solange es keine ganz unerwarteten schlechten Nachrichten gibt, dürften Anleger Rückschläge wieder zum Einstieg nutzen.

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