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Kommentar Google-CEO Pichai ist bereits der maßgebliche Mann bei Alphabet

Der Abgang der Gründer Larry Page und Sergey Brin stellt eine Zäsur für Google da. Der Schritt war folgerichtig – und notwendig.
04.12.2019 - 15:29 Uhr Kommentieren
Der Google-Chef führt künftig den Mutterkonzern Alphabet. Quelle: AFP
Sundar Pichai

Der Google-Chef führt künftig den Mutterkonzern Alphabet.

(Foto: AFP)

Der 3. Dezember 2019 steht für das Ende einer Ära, bei Google und im Silicon Valley: Die beiden Gründer Larry Page und Sergey Brin ziehen sich offiziell aus dem Tagesgeschäft zurück.

Wie wenige andere Manager haben sie ihr Unternehmen geprägt – und angesichts ihres Erfolges die gesamte Branche. Verspielte Büros, kostenloses Essen und großzügige Aktienoptionen sind heute Standard, ebenso das Geschäftsmodell mit der Online-Werbung.

Die wichtige Rolle der frühen Tage spielen die Gründer allerdings schon länger nicht mehr. Seit der Umstrukturierung des Konzerns im Jahr 2015, in dem unter dem Dach der Holding Alphabet die vielen Aktivitäten gebündelt sind, haben sie sich zurückgezogen – das Interesse am Kerngeschäft scheinen sie verloren zu haben, aus internen Konflikten halten sie sich raus.

Es ist daher richtig, diesen Rückzug formal zu vollziehen: Das schafft Klarheit, nach innen wie nach außen.

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    Bereits jetzt ist Google-Chef Sundar Pichai der maßgebliche Mann. Formal leitet er zwar nur eine von vielen Gesellschaften Alphabet-Konzerns, aber alle wichtigen Angebote von der Suchmaschine über das mobile Betriebssystem Android bis zum Videoportal Youtube sind unter seiner Führung. Die anderen Projekte schreiben Verluste, ihre Chancen auf kommerziellen Erfolg sind ungewiss.

    Auch die Diplomatie obliegt bereits Pichai: Er tritt in Washington auf, um das Unternehmen vor dem US-Kongress zu rechtfertigen, und muss in den offenen Konflikten vermitteln, die den Konzern erschüttern.

    In dieser schwierigen Situation könnten die beiden Gründer Page und Brin eine wichtige Rolle spielen – schließlich haben sie die Kultur geprägt. Da sie es nicht wollen, ist es richtig, dass sie für klare Zuständigkeiten sorgen.

    Ganz verschwinden werden Page und Brin indes nicht. Sie bleiben Mitglieder des Verwaltungsrates und halten weiterhin die Mehrheit der Stimmrechte. Den Kurs können sie so weiterhin mit vorgeben. Wenn sie denn wollen.

    Mehr: Larry Page und Sergey Brin ziehen sich aus der Führung des Google-Mutterkonzerns zurück. Präsent waren sie dort ohnehin schon lange nicht mehr.

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