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Kommentar Keine Angst vor Schwankungen an den Börsen

Die Volatilität an den Aktienmärkten nimmt deutlich zu, doch das ist noch kein Grund zur Sorge.
28.09.2020 - 17:10 Uhr Kommentieren
Der Dax startete positiv in die neue Woche. Vor sieben Tagen war das ganz anders. Quelle: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt
Frankfurter Börse

Der Dax startete positiv in die neue Woche. Vor sieben Tagen war das ganz anders.

(Foto: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt)

Schwankungen an den Börsen sind üblich, aber was sie wirklich bedeuten, bekommen Investoren erst in diesem Jahr mal wieder so richtig zu spüren. Das gilt nicht nur für den rasanten Corona-Crash zwischen Mitte Februar und Mitte März, dem ein ebenso rasanter Aufstieg folgte. Auch aktuell verlangen die Schwankungen an den Börsen Investoren einiges ab. So startete der Dax in dieser Woche mit einem Tagesplus von gut zwei Prozent, das er später noch ausbaute. Die vergangene Woche hatte er mit einem Tagesminus von über vier Prozent begonnen.

In diesem Jahr gab es bereits 25 Tage mit Dax-Gewinnen von mehr als zwei Prozent und 22 Tage mit Verlusten von über zwei Prozent. An vielen anderen europäischen Börsen und an der Wall Street haben die Schwankungen ebenfalls wieder zugenommen. Doch das ist kein Grund zur Sorge. Im Gegenteil: Die vergangenen drei Jahre, in denen die Volatilität deutlich geringer lag, waren eher die Ausnahme als die Regel.

Angesichts des neuen Anstiegs der Corona-Infektionszahlen und der bald anlaufenden Berichtssaison der Unternehmen wird die Volatilität im vierten Quartal eher noch zunehmen. Letztlich dürfte sich der breite Markt dabei aber so bewegen wie seit Anfang Juni, und das heißt: unter dem Strich wenig verändert.

Dafür gibt es mehrere Gründe: Unsicherheiten wie der Angst vor einem zweiten Lockdown, die die Börsen drücken, stehen Hoffnungen auf einen Impfstoff gegenüber, die den Aktienmärkten helfen. Enttäuschungen bei Quartalszahlen zum dritten Quartal dürften zumindest teilweise positive Ausblicke für das kommende Jahr auf Unternehmensseite gegenüberstehen.

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    Argumente für fallende und steigende Kurse

    Auch bei den US-Wahlen gibt es aus Sicht der Börsen bei beiden Kandidaten Argumente für fallende wie für steigende Kurse. So dürften bei einem Wahlsieg von Joe Biden höhere Steuern anstehen, weshalb aus Sicht der Wall Street Donald Trump wohl der wünschenswertere Wahlsieger sein dürfte. Andererseits erhofft man sich bei einem Wahlsieg von Joe Biden moderatere Töne im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit.

    Über allem aber steht das Argument der Alternativlosigkeit zum Aktieninvestment. Die spricht dafür, dass sich die Börsen nach Rücksetzern rasch wieder erholen. Die US-Notenbank hat angedeutet, dass die Leitzinsen noch über Jahre niedrig bleiben werden. Und eine Zinserhöhung in der Euro-Zone ist erst recht nicht in Sicht.

    Das wird dazu führen, dass Anleger den Aktienmärkten nicht dauerhaft den Rücken kehren werden. Die zunehmenden Schwankungen erregen Aufsehen, aber sie sind kein Zeichen für eine Trendwende.

    Mehr: So stellen Anleger das perfekte ETF-Portfolio zusammen.

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