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Kommentar Keine Gnade für Frankreich

Drei Gründe nennt Frankreich, warum es die EU-Obergrenze beim Defizit bis mindestens 2017 nicht einhalten wird. Zwei davon ziehen nicht. Daher kann die Regierung kaum mit der Großzügigkeit seiner Partner rechnen.
10.09.2014 - 12:02 Uhr 6 Kommentare
Bekommt seinen Haushalt nicht in den Griff: der französische Präsident François Hollande. Quelle: Reuters

Bekommt seinen Haushalt nicht in den Griff: der französische Präsident François Hollande.

(Foto: Reuters)

Paris Frankreichs Finanzen laufen angesichts des schwachen Wachstums aus dem Ruder. Statt zu sinken steigt das Haushaltsdefizit 2014 auf 4.4 Prozent. Finanzminister Michel Sapin sagte heute, dass es 2015 noch bei 4.3 Prozent liegen werde. Der EU hatte Frankreich versprochen, 2015 unter drei zu sein.

Damit verstößt das Land klar gegen die europäischen Auflagen. Dennoch hofft die Regierung, die Zustimmung der EU zu den neuen Zielen zu bekommen. Sie setzt auf drei Argumente. Erstens: Niemand habe das schwache Wachstum und die äußerst niedrige Inflation vorausgesehen. Die seien die Ursachen der Abweichung von den Zielen. Dieses Argument stimmt.

Zweitens: Frankreich habe eine überzeugende wirtschaftliche Strategie und tue alles dafür, seine Strukturen zu reformieren. Dieses Argument geht nicht auf, der Reformkurs ist immer noch schwach.

Drittens: Die Regierung werde weitere Einsparungen vornehmen. Die würden trotz der negativen Effekte der niedrigen Inflation bewirken, dass Paris sein ursprüngliches Ziel einer Verminderung der Ausgaben des Staates um 21 Milliarden einhalte. Doch das ist bislang nur eine Absichtserklärung.

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    Fazit: Noch hat Paris nicht die Voraussetzungen dafür geschaffen, von seinen Partnern erneut großzügig behandelt zu werden.

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    6 Kommentare zu "Kommentar: Keine Gnade für Frankreich"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "Niemand habe das schwache Wirtschaftswachstum ... vorausgehsehen."
      Auch diese Argument darf nicht gelten.
      Frankreich tut nichts für Wirtschaftswachstum.
      Reichensteuer --> Angst vor Enteignung --> fehlende Investitionen --> kein Wirtschaftswachstum
      nein, diesen Zusammenhang konnte wirklich keiner erkennen...

    • Sehr geehrte HB Redaktion,

      was soll das sein? Warum wird ein derart schlechter Kommentar online gestellt? Frankreichs Probleme dürften wohl etwas komplexer sein um dazu in 10 Zeilen Stellung nehmen zu können. Wahrscheinlich der schlechteste Kommentar der hier jemals zu lesen war! Es fehlt vollkommen an Inhalt oder Begründungen wie Herr Hanke zu seinen Schlussfolgerungen kommt! Das ganz wirkt wie in der Mittagspause zusammengeschustert.

    • Frankreich ist für die Eurozone alternativlos - daher wird man es gezwungenermaßen großzügig behandeln. Der ganze Euro und alle Auflagen, Richtlinien, Ziele etc. sind ein Witz und reine Augenwischerei.

    • Griechenland wurde zig-mal geholfen, obwohl vorher gelogen wurde.
      Weshalb soll dann Frankreich leer ausgehen?
      Der "Michel" zahlt doch.

    • Wie werden uns wohl eine Madame Le Pen einstellen müssen. Da bin ich richtig gespannt wie man damit umgehen wird. Frei nach dem Motto ,raus aus dem Euro, was ich begrüßenswert finde, Schulden bis zum Sanktnimmerltag bei der Bad Bank lassen. Was nun wirklich nicht nobel ist, aber zweckmäßig.
      Ich befürchte das ich bei diesem Ereignis, wenn die Franzosen die Schnauze richtig voll haben, einen schweren Lachanfall bekommen werde..

    • "Drei Gründe nennt Frankreich, warum es die EU-Obergrenze beim Defizit bis mindestens 2017 nicht einhalten wird. Zwei davon ziehen nicht. "

      Aber der dritte Grund reicht den Eurokraten, damit F damit durchkommt.

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