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Kommentar Kooperation mit VW ist Fords große Chance

Durch die Kooperation mit Volkswagen könnte Ford bei wichtigen Zukunftsthemen aufholen. Insbesondere im Bereich E-Autos könnte Ford profitieren.
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Ford würde klar von einer Zusammenarbeit mit VW profitieren. Quelle: Imago
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Ford würde klar von einer Zusammenarbeit mit VW profitieren.

(Foto: Imago)

Die Nachrichten über eine Kooperation von Ford und VW bei Elektromotoren und autonom fahrenden Autos sind „good news“ für Ford. Damit könnte der US-Konzern seinen Rückstand bei wichtigen Zukunftsthemen endlich aufholen. Gerade bei E-Autos und beim autonomen Fahren hat sich Ford bisher nur zaghaft bewegt und lieber abgewartet, was sich durchsetzt. Doch das ist keine dauerhafte Strategie.

Ford muss endlich eine Vision für die Zukunft vorlegen. Schließlich zweifeln auch Investoren und Ratingagenturen trotz satter Gewinne an dem Geschäftsmodell für die kommenden Jahre. Der seit 18 Monaten amtierende CEO Jim Hackett hat immer noch nicht klar gezeigt, wohin die Reise geht.

Da kommt die Kooperation mit Volkswagen wie gerufen. Nach den jüngsten Quartalszahlen versprach Hackett gegenüber Analysten, dass er mehr in Elektroautos investieren will und stärker auf neue Formen der Mobilität setzt. Fast alle Modelle soll es in Zukunft als E-Variante oder Hybridauto geben. Auch autonomes Fahren stehe ganz oben auf der Liste der Prioritäten.

Beim autonomen Fahren kann Ford mit seiner Tochter Argo zwar bereits einiges vorweisen. Nach Pittsburgh, Michigan und Miami lässt Ford seine Testwagen seit Neustem auch auf den Straßen von Washington DC fahren. Aber mit einer Investition von Volkswagen wären in dem Bereich noch ganz andere Entwicklungen möglich.

Bei den E-Autos hat Ford den größeren Aufholbedarf. Volkswagen ist auf dem Gebiet dagegen potenziell einer der führenden Hersteller der Zukunft, Ford würde daher klar von einer Zusammenarbeit profitieren.

Unternehmensübergreifende Allianzen sind ohnehin inzwischen Standard, wenn es um Entwicklungen geht, die viel Geld kosten: Honda hat jüngst in die GM-Tochter Cruise investiert. Fiat Chrysler, das auch die Autos für die Alphabet-Tochter Waymo stellt, hat zuletzt eine Absichtserklärung mit BMW und Intel unterschrieben. Ford tat gut daran, sich VW zu sichern.

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