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Kommentar Leiden statt Leistung

Der Werbespruch der Deutschen Bank lautet selbstbewusst: „Leistung aus Leidenschaft“. In diesen Tagen wäre eher „Leiden statt Leistung“ angebracht. Mit dem frechen Schließen des Immobilienfonds „Grundbesitz-Invest“ hat die Deutsche Bank-Tochter DB Real Estate einen riesigen Schaden angerichtet, der weit über das hinausgeht, was der Fondsgesellschaft bei intelligenterem Krisenmanagement an Schaden entstanden wäre.

Betroffen ist jetzt nicht nur DB Real Estate, sondern auch die Mutter Deutsche Bank. Betroffen und geschädigt sind aber auch andere Anbieter offener Fonds, die diesen skandalösen Tabu- und Vertrauensbruch bisher vermieden haben, genauso wie die Fonds- und Geldanlage-Branche insgesamt. Am härtesten betroffen sind aber die Anleger, die sich nun vorerst nicht mehr von ihrem Fonds trennen können und mit Verlusten rechnen müssen. Die Deutsche Bank hat damit in einer Weise Vertrauen verspielt, wie sich dies bisher nur Finanzmarkt-Amateure geleistet haben.

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