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Kommentar Mit seinem mahnenden Brief geht Blackrock-Chef Fink den richtigen Weg

Finks Forderung nach einem stärkerem Fokus auf langfristiges Wachstum und Profitabilität ist wichtig. Firmen haben eine Verantwortung für die Gesellschaft.
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Larry Fink, Chef des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, sorgt sich um die Zukunft der Welt. Quelle: Reuters
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Larry Fink, Chef des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock, sorgt sich um die Zukunft der Welt.

(Foto: Reuters)

Blackrock hat zweifelsohne schon bessere Zeiten gesehen. Die Geschäfte des weltgrößten Vermögensverwalters laufen nicht mehr so rund wie früher. Das ist aber kein Grund für Blackrock-Chef Larry Fink, die seit Jahren geübte Tradition aufzugeben, sich mit einem mahnenden Brief an die Topvorstände der globalen Konzerne zu wenden.

Damit lebt der 66-Jährige das, was er von den Konzernchefs fordert: Langfristigkeit, auch in schwierigeren Zeiten. Denn mit zunehmendem Alter treibt den wohl mächtigsten Mann in der Finanzindustrie zunehmend die Angst um, dass die Regierungen in den Staaten der Welt unfähig sind, die richtigen Antworten und damit auch effektive Lösungen für die fundamentalen ökonomischen Umwälzungen unserer Zeit zu finden.

Zu Themen wie Digitalisierung wollen die Menschen Lösungen sehen und nicht Kompromisse. Das gilt auch für Alterssicherung und Umweltschutz.

Hier kommen die Unternehmen ins Spiel, die einen Teil der Last tragen müssen. Von den Managern wird Führungsstärke verlangt, selbst wenn das kurzfristig auf Kosten der Gewinne geht. Unternehmen sind nicht nur Ertragsmaschinen, sie haben auch Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und der Gesellschaft insgesamt. Das gilt etwa für die Alterssicherung.

Hier müssen die Firmen Angebote entwickeln, um etwa in Deutschland für ihre Mitarbeiter die Finanzlücke bei der Rente zu schließen, damit sozialer Abstieg vermieden wird.

Auch die Umwelt wird uns Menschen künftig verstärkt beschäftigen. Da beruhigt es, dass ein Umdenken im Gang ist. Umweltaspekte spielen genauso wie gute Unternehmensführung und soziale Kriterien eine immer wichtigere Rolle für die Konzernchefs der nächsten Generation, die Millennials.

Das zahlt sich auch an der Börse aus: Verantwortungsvolle Firmen schneiden an den Märkten besser ab. Und das ist ein noch besseres Argument für eine nachhaltige Unternehmensführung als der jährliche Brief von Blackrock-Chef Fink.

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