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Kommentar Österreich hängt Deutschland beim Netzausbau ab

Unternehmen und Politik ziehen in Österreich an einem Strang: Die Telekom-Tochter T-Mobile hat bereits den ersten Echtbetrieb mit 5G gestartet.
07.05.2019 - 10:53 Uhr Kommentieren
Österreich ist bei der kommenden Mobilfunkgeneration schon weiter als Deutschland. Quelle: T-Mobile
5G-Ausbau

Österreich ist bei der kommenden Mobilfunkgeneration schon weiter als Deutschland.

(Foto: T-Mobile)

Wer von Deutschland die Grenze zu Österreich überquert, wird freudig feststellen: Die Netzabdeckung für das Mobiltelefon ist im Vergleich zur Heimat paradiesisch. Auf der Skipiste oder im Alpental – ein schnelles Netz steht in Österreich quasi lückenlos bereit. Diesen infrastrukturellen Vorteil will die Alpenrepublik mit dem ultraschnellen Mobilfunkstandard 5G noch ausbauen.

Die politische Vision ist klar: Provinz war gestern – dank eines ultraschnellen Internets. Mit dem Ausbau des neuen Mobilfunkstandards 5G sollen Unternehmen selbst im hintersten Winkel des Landes endlich Chancengleichheit erhalten. Bis 2025 soll die Abdeckung mit 5G zwischen Bodensee und Neusiedler See lückenlos sein. Selbst Kritiker zweifeln nicht am Erreichen des Ziels.

Österreich legt schon mal vor. Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile – künftig Magenta – hat in dem Land bereits den ersten Echtbetrieb mit 5G in Europa gestartet. Vorerst kommt zwar nur eine sehr überschaubare Zahl an Nutzern in den Genuss des superschnellen Mobilfunks. Doch mit dem kommerziellen Pilotprojekt wird eine wichtige Grundlage geschaffen.

Der Netzausbau wird politisch bestens flankiert. Mit Bundeskanzler Sebastian Kurz steht ein Politiker an der Spitze, für den eine exzellente Infrastruktur auch in der Kommunikation oberste Priorität besitzt. Mit Margarete Schramböck besitzt das Land eine Wirtschaftsministerin, die vor ihrem Wechsel in die Politik als Österreich-Chefin bei der teilstaatlichen Telekom Austria arbeitete.

Während Deutschland diskutiert und lamentiert, schafft Österreich Tatsachen. Mit einer Gesetzesänderung wurden die Hürden und Kosten für Sendemasten gesenkt; mit einer Modernisierung der Frequenzauktion wurde eine Überforderung der Bieter verhindert. Hinzu kommt noch eine aus Unternehmenssicht kooperative Regulierungsbehörde. Österreich hat sich längst zum digitalen Musterland gemausert.

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