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Die Sozialdemokraten kämpfen um ihre Existenz und wollen sich mal wieder neu erfinden. Es ist die letzte Chance, den Absturz in die Bedeutungslosigkeit zu verhindern.

Kommentare

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  • An guten Politikern, die bei uns das Richtige angeregt und auch durchgesetzt haben, hat es bei uns nach dem Kriege nicht gefehlt. Das gilt für alle Parteien. Sie haben die Demokratie ernst genommen und haben mit den Bürgern gesprochen. Das, was als Mitglied dieser Gesellschaft unverzichtbar ist, um in ihr bestehen zu können, ist das persönliche Eingestehen von Fehlern. Das fällt leider Politikern oft besonders schwer. Glaubwürdigkeit und Vertrauen gehen dadurch nach und nach verloren. Die Demokratie verliert damit an Wert.

  • Sehr geehrter Herr Rothenberg,

    der Niedergang der SPD dauert nun schon 20 Jahre. Er hat zunächst damit zu tun, dass am linken Rand des Parteienspektrums eine neue Konkurrenz (Die Linke) entstanden ist. Wenn es um den weiteren Ausbau des Sozialstaates geht, überbietet diese neue Konkurrenz unsere Sozis um Längen und uneinholbar. Also hätte man im Parteienspektrum ein Stück weit nacht rechts rücken und nach anderen Themen suchen müssen.

    Das ist unendlch schwer. Schon sachlich schwer. Erst recht schwer, weil sich die Parteifunktionäre in kaum einer Sachfrage auf eine einheitliche Linie verständigen können. Nehmen Sie als Beispiele die Beibehaltung oder Abschaffung von Hartz IV oder die Haltung gegenüber den Flüchtlingen.

    Deshalb rufe ich Ihnen zu: Suchen Sie weiter nach dem Stein der Weisen.

  • Eine Partei, die dauerhaft jenseits der 5%-Grenze agieren will, muß eine ethische und weltanschauliche Grundlage haben (Entschuldigung für das zweite, leicht braun angehauchte Adjektiv, aber ich kenne keinen unverdächtigen Ersatzausdruck). Die CDU hat das Christentum, die Grünen das Biophile Prinzip, die FDP die liberalen Grundlagen der Aufklärung, die Linke den Marxismus, und was die AfD hat möchte ich lieber nicht benennen - ich habe weder Lust auf Prozesse noch auf unerklärliche Unfälle.
    Die SPD hat mit dem Godesberger Programm den Marxismus in den Mülleimer geworfen und gehofft, ihn durch eine "Grundwerte-Kommission" ersetzen zu können. Lange Zeit konnten profilierte SPD-Politiker die fehlende Grundlage durch Persönlichkeit ersetzen. Aber das ist wohl jetzt zu Ende: Kevin K. und Herr Scholz sind wohl kaum von vergleichbarem Format.
    Ob die SPD den Marxismus wieder beleben soll, oder gar grüner erblühen kann als die Grünen - keine Ahnung ...
    Und akzeptable Grundlagen zum Aufsammeln liegen nicht überall herum. Die einzige, die mir einfallen würde, wäre der Konstruktivismus nach Rupert Lay, aber der ist noch mühsamer zu verstehen und umzusetzen als der Marxismus.


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