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Kommentar Puma-Chef Björn Gulden muss den Konzern jetzt weiterentwickeln

Die jüngsten Quartalszahlen zeigen: Das schrittweise, geduldige Vorgehen des Managers zahlt sich aus. Doch vor Gulden liegen noch große Herausforderungen.
24.10.2019 - 14:09 Uhr Kommentieren
Als der ehemalige Fußballprofi 2013 antrat, war Puma in einer schwierigen Lage. Quelle: dpa
Björn Gulden

Als der ehemalige Fußballprofi 2013 antrat, war Puma in einer schwierigen Lage.

(Foto: dpa)

Es sei ja ungewöhnlich, dass er noch da sei, scherzte der Vorstandsvorsitzende von Puma, Björn Gulden, am Donnerstag mit Blick auf zwei seiner wichtigsten Konkurrenten. Anfang der Woche haben sich innerhalb weniger Stunden die Chefs von Under Armour und Nike verabschiedet.

Gulden hingegen hat nicht den geringsten Grund zu gehen, im Gegenteil. Der Norweger wird gerade belohnt für seine Geduld während der vergangenen sechs Jahre. Denn die neuesten Ergebnisse des Sportkonzerns zeigen: Es war völlig richtig von ihm, behutsam und Schritt für Schritt vorzugehen. Auch wenn das die Investoren lange an seiner Strategie zweifeln ließ.

Während die Wettbewerber ihre vermeintlichen Erfolge lautstark feierten, war von dem 54-Jährigen kaum etwas zu hören. Nun aber hat Gulden mit Puma hervorragende Wachstumschancen, wohingegen in den Zentralen von Under Armour und Nike Großreinemachen angesagt ist.

Als der ehemalige Fußballprofi 2013 antrat, lag Puma am Boden. Die modebewusste Jugend hatte sich abgewandt, für Sportler hatte der Adidas-Konkurrent wenig im Angebot. Mit dem richtigen Riecher für Trends verpflichtete Gulden die Sängerin Rihanna und zog so wieder mehr weibliche Kunden an. Parallel schloss er Verträge mit prominenten Fußballklubs und stieg wieder ins Basketballgeschäft in Amerika ein.

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    Es waren viele, häufig wenig spektakuläre Maßnahmen. In Summe aber gelang es Gulden, wieder mehr Platz in den Regalen der Händler zu erobern und auch in den Köpfen der Konsumenten.

    Ein Selbstläufer ist das Geschäft trotzdem nicht. Gulden muss den Konzern weiterentwickeln. Nike hat gerade einen Internetexperten an die Spitze berufen, den früheren Ebay-Chef John Donahoe.

    Das ist kein Zufall: Es reicht nicht, einfach noch mehr Athleten zu sponsern oder gefällige Designs anzubieten. Heute entscheiden Algorithmen über Erfolg oder Misserfolg. Bei dieser Herausforderung wird sich der Puma-Chef noch beweisen müssen.

    Mehr: Vier Jahre nach dem Kauf bündeln Adidas und Runtastic ihre Kräfte. Die Marke Runtastic soll künftig in den Hintergrund rücken.

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