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Kommentar P&C muss es vor allem gelingen, seine Kaufhäuser wieder attraktiver zu machen

Die Textilkette Peek & Cloppenburg will ihr Onlinegeschäft mit Luxusmode antreiben. Doch der Einstieg in das Segment ist mit vielen Risiken verbunden.
28.11.2019 - 16:51 Uhr Kommentieren
Das Unternehmen hat das Onlinegeschäft für sich entdeckt. Quelle:  Peek & Cloppenburg
P&C-Filiale in Düsseldorf

Das Unternehmen hat das Onlinegeschäft für sich entdeckt.

(Foto:  Peek & Cloppenburg )

Es wirkt auf den ersten Blick logisch: Peek & Cloppenburg (P&C) steigt mit der Übernahme der Onlineplattform Stylebop ins Geschäft mit Luxusmode ein. So kann die Düsseldorfer Textilkette im Netz künftig alles anbieten, von den preiswerten Eigenmarken bis zum teuren Kleid von Gucci und Co.

Doch der Einstieg ins Onlinegeschäft mit Luxusmode ist risikoreich. Denn der Markt ist bereits mit internationalen Plattformen wie Net-a-porter und Mytheresa stark besetzt. Und auch andere deutsche Modefilialisten wie Breuninger aus Stuttgart haben sich im Luxussegment seit Längerem etabliert.

In diesem Wettbewerbsumfeld muss sich P&C erst einmal beweisen – die Firma muss zeigen, dass sie auch Luxus kann. Denn schon im allgemeinen Onlinegeschäft mit Mode tut sich P&C schwer.

Viel zu lange hatten die Düsseldorfer gezögert, den Verkauf von T-Shirts und Kleidern über das Internet ernst zu nehmen. Stattdessen überließ das Traditionshaus dieses schnell wachsende Geschäft lieber dem damaligen Start-up Zalando.

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    Dass P&C nun in das obere Segment expandiert, wirkt wie eine Flucht nach vorn. Denn die Probleme der Modekette sind vielfältig. Das Familienunternehmen kämpft wie die gesamte Branche damit, dass immer weniger Kunden in die Städte kommen. Das trifft vor allem die großen Häuser in Deutschland und Österreich. Deshalb denkt das Management darüber nach, in einigen Häusern Flächen zu schließen.

    Aber das ist nur eine Notlösung. P&C muss es vor allem gelingen, seine Kaufhäuser wieder attraktiver zu machen. Das beginnt bei der Präsentation der Kleidung und reicht bis zu einer anspruchsvollen Gastronomie. Auch die Kassenzone, wo Kunden geduldig warten sollen, bis sie ihre Kleidung bezahlen dürfen, ist für verwöhnte Onlinekäufer nicht mehr tragbar.

    Es sind viele Probleme, die die Eigentümerfamilie Cloppenburg möglichst schnell lösen muss. Immerhin kann die Firma darauf bauen, dass sie finanziell solide aufgestellt ist – anders als viele Konkurrenten.

    Mehr: LVMH kauft für 14,7 Milliarden Euro den US-Juwelier Tiffany. Die Franzosen werden auch in diesem Segment Weltmarktführer – ein echter Triumph für LVMH.

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