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Kommentar Rendite aus der Geldanlage in Infrastruktur schlagen

Investitionen in Infrastruktur waren bisher eine recht sichere Geldanlage. Doch mit der Coronakrise gibt es nun auch hier Gewinner und Verlierer.
01.07.2020 - 18:36 Uhr Kommentieren
Investitionen in Infrastruktur versprachen bislang stetige Verzinsung und geringe Kursschwankungen. Quelle: action press
Windkraftanlage

Investitionen in Infrastruktur versprachen bislang stetige Verzinsung und geringe Kursschwankungen.

(Foto: action press)

Frankfurt Wer in den vergangenen Jahren seine Nerven schonen wollte, der lag mit dem Thema Infrastruktur goldrichtig. Investments in Mautstraßen oder Windkraftanlagen galten zwar als vergleichsweise langweilig, versprachen aber eine stetige Verzinsung und geringe Kursschwankungen.

Aber auch diese Anlageklasse spürt jetzt die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Das Marktsegment hat bisher praktisch keinen dramatischen Abschwung erlebt und muss jetzt mit der neuen Realität fertig werden. Wie stark die Geschäftsmodelle beschädigt wurden, werden die Quartalsberichte in den kommenden Monaten zeigen.

Bei Golding Capital Partners, einem der erfahrensten Investoren in alternativen Anlageklassen, sieht man unterschiedliche Auswirkungen auf die Infrastrukturbetreiber.

Transport- und Verkehrsunternehmen wie etwa die Flughafengesellschaften hätten signifikant gelitten, Glasfaser-Investments würden dagegen wohl auch langfristig profitieren.

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    Bestandteile des Produkts genau anschauen

    Wer also heute in ein Produkt mit dem Label „Infrastruktur“ investiert, der sollte sich die Bestandteile genau anschauen. Das gilt für Fonds, Dachfonds oder auch einzelne Titel.

    Zwar sind die Renditeerwartungen jetzt etwas gedämpfter, dennoch halten Experten hier weiterhin auf mittlere Sicht sieben bis acht Prozent nach allen Kosten für realistisch.

    Im Gegensatz zu den Technologieaktien, die teilweise schon wieder auf Rekordkursen gehandelt werden, haben sich Titel aus der Infrastruktur zwar ebenfalls erholt. Allerdings dürfte es noch mehr Potenzial für Kurszuwächse geben, denn hier dauert es nach Einschätzung von Branchenkennern zwölf bis 18 Monate, bis die Kurse wieder ihre Ursprungsniveaus aus der Zeit vor der Krise erreicht haben.

    Im Transportsektor kann es auch etwas länger dauern, betroffen davon sind etwa Eisenbahngesellschaften oder Autobahnbetreiber. Die Analysten der LBBW zählen unter anderen die Deutsche Telekom, den französischen Telekommunikationsdienstleister Orange SA sowie Eon und Enel zu den Favoriten.

    Und im untergewichteten Reisesegment wird der Flughafenbetreiber Fraport genannt, der allerdings noch weit weg ist von seiner früheren Form.

    Mehr: Coronakrise ruft Zocker auf den Plan

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