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Kommentar Rendite schlagen aus dem Tierwohl

Das Geschäft mit der Tiergesundheit boomt und wird auch durch die Coronakrise nicht nachhaltig beschädigt werden. Die Aktien sind schon hoch bewertet.
28.05.2020 - 18:04 Uhr Kommentieren
Der Markt für Tiergesundheit gilt als rezessionsbeständige Geldanlage. Quelle: dpa
Katze

Der Markt für Tiergesundheit gilt als rezessionsbeständige Geldanlage.

(Foto: dpa)

Die Haustiere – vor allem die Vierbeiner – gehören wohl zu den Gewinnern der aktuellen Krise. Weil viele Kinder nicht in die Schulen und Kitas können oder die erwachsenen Söhne und Töchter in ihren Jugendzimmern warten, bis die Unis wieder öffnen, werden Hunde bis zur totalen Erschöpfung Gassi geführt, Katzen werden bis zum Fellverlust gestreichelt.

Obwohl derzeit das Covid-19-Virus vor allem die Humanmedizin und das Thema Impfstoffe in den Vordergrund rückt, bietet das Feld der Tiergesundheit nach Ansicht der Experten bei NN Investment Partners eine rezessionsbeständige Anlagealternative mit Zukunft. Der globale Markt für die Tiergesundheit wird auf rund 34 Milliarden Dollar veranschlagt, die Wachstumsrate liegt jährlich zwischen vier und sechs Prozent.

Rund 40 Prozent des Marktes entfallen auf Haustiere, hier sind die Margen vergleichsweise hoch, was jeder nachvollziehen kann, der einmal eine simple Impfung gegen Tollwut bezahlt hat. Und: Im Gegensatz zur Praxis für Allgemeinmedizin wird beim Tierarzt beziehungsweise der Tierärztin gleich in bar oder mit der EC-Karte bezahlt.

Der größere Markt sind aber die Nutztiere. Hier sind die Renditen niedriger, aber die Gewinne aus der Behandlung von Kühen, Schweinen und Schafen fließen dafür stetiger.

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    Ein Vorteil bei Investments in die Tiergesundheit ist auch die weniger verbreitete Konkurrenz durch Anbieter von Nachahmerpräparaten, was mit strukturellen Besonderheiten des Marktes zu tun hat. Außerdem werden regelmäßige Vorsorgeleistungen für die Vierbeiner ein wichtiges Zukunftsgeschäft.

    Und auch die ESG-Kriterien – also die Beachtung ökologischer und sozialer Kriterien sowie die Merkmale guter Unternehmensführung – spielen in diesem Segment eine immer größere Rolle. Anbieter, die zum Beispiel relativ wenig Umsatz mit Antibiotika machen, dürften deswegen zukünftig favorisiert sein und werden heute schon stärker beachtet.

    Dominiert wird der Markt von vier Anbietern: Zoetis, Elanco, Boehringer Ingelheim und Merck. Wer sich die Kursverläufe der börsennotierten Unternehmen ansieht, der merkt schnell, dass hier keine Schnäppchen mehr zu holen sind. Aber die Wachstums-Story für diese Aktien dürfte auch über die Krise hinaus intakt bleiben.

    Mehr: Grüne Aktien bringen mehr Rendite als Öl und Gas.

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