Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kommentar RWE vollzieht die grüne Wende – im letzten Moment

Der Kohlekonzern setzt alles auf erneuerbare Energien – und hat endlich wieder eine Zukunftsperspektive. Die Neuausrichtung kommt sehr spät.
26.11.2019 - 16:09 Uhr 1 Kommentar
Auf einen Schlag hat der Kohlekonzern RWE ein Portfolio an Wind- und Solaranlagen, mit dem er in der europäischen Spitze mitspielt. Quelle: RWE
Windkraftanlage

Auf einen Schlag hat der Kohlekonzern RWE ein Portfolio an Wind- und Solaranlagen, mit dem er in der europäischen Spitze mitspielt.

(Foto: RWE)

Thyssen-Krupp, Eon und RWE haben nicht nur den Standort Essen gemein. Die drei Konzerne kämpfen auch allesamt um ihre Existenz. Während Thyssen-Krupp noch immer verzweifelt eine Zukunft jenseits des kriselnden Stahlgeschäfts sucht, hat Eon sich schon komplett von seinem alten erodierenden Geschäftsmodell, dem Betrieb großer Kraftwerke, getrennt.

Und auch RWE scheint gerade noch rechtzeitig die Wende zu vollziehen. Deutschlands größter Kohlekonzern setzt alles auf erneuerbare Energien – und gibt den Mitarbeitern und Aktionären endlich wieder eine Zukunftsperspektive.

Diese radikale Neuausrichtung vollzieht RWE freilich sehr spät und auch nicht wirklich freiwillig. Vor drei Jahren noch hatte Deutschlands größter Stromproduzent das Geschäft mit den erneuerbaren Energien zusammen mit Netz und Vertrieb im Unternehmen Innogy abgespalten – und sich operativ komplett der konventionellen Stromerzeugung verschrieben.

Allerdings hat RWE-Chef Rolf Martin Schmitz auch entschlossen zugegriffen, als sich plötzlich die Chance für eine radikale Wende ergab: das Angebot von Eon-Chef Johannes Teyssen, Innogy wieder vom Markt zu nehmen und untereinander aufzuteilen. Während sich Eon die Sparten Netz und Vertrieb sicherte, bekommt RWE die erneuerbaren Energien von Innogy und auch das grüne Stromgeschäft, das bislang von Eon betrieben wurde.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Auf einen Schlag hat der Kohlekonzern RWE ein Portfolio an Wind- und Solaranlagen, mit dem er in der europäischen Spitze mitspielt. Zudem legt Schmitz den Schalter richtig um und will auch die Investitionen auf die neue Tochter konzentrieren. Pro Jahr will er 1,5 Milliarden Euro netto für die erneuerbaren Energien ausgeben.

    In zwanzig Jahren will RWE ein reiner Ökostromkonzern sein. Etwas anderes bleibt dem Unternehmen aber auch nicht übrig, schließlich ist dann der Kohleausstieg vollzogen. Ob der Dritte im Bunde, Thyssen-Krupp, seine Zukunft findet, bleibt abzuwarten.

    Mehr: Der Energiekonzern RWE sieht seine Zukunft bei erneuerbaren Energien. Die Chefin der neuen Sparte hat ehrgeizige Ziele – aber die Konkurrenz ist hart.

    Startseite
    Mehr zu: Kommentar - RWE vollzieht die grüne Wende – im letzten Moment
    1 Kommentar zu "Kommentar: RWE vollzieht die grüne Wende – im letzten Moment"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die Ära der Monopolstellung von Grosskraftwerke als machthabende Energieversorger wird nicht mehr lange halten. Die revolutionärste Technologie für die Energienutzung von Neutrino-Energy wird Weg von der Stromleitung, Stromtrassen und Steckdose & Kabel hin zu einer neuen MOBILEN und DEZENTRALEN HAUSHALTSVERSORGUNG führen. Das kann man durchaus mit der Zeit des Ablebens der Festnetztelefonie und der heute alltäglichen Nutzung von mobilen Smartphones vergleichen. Die BERLINER NEUTRINO ENERGY Group testet ein Gerät zur Gewinnung von sauberem Strom aus kosmischer Strahlung. Holger Thorsten Schubart, CEO des deutsch-amerikanische Forschungsunternehmen NEUTRINO ENERGY Group hat die Entwicklung eines innovativen High-Tech-Materials auf Basis einer Vielzahl von dotiertem Kohlenstoff und Silizium zum Abschluss gebracht, mit dem ein Teil der kinetischen Energie von Partikeln des unsichtbaren Strahlungsspektrums in Elektrizität umgewandelt wird. Derzeit werden die ersten industriellen Muster des sogenannten NEUTRINO POWER CUBE, eines Geräts, das saubere Energie liefert, in Deutschland unter Laborbedingungen getestet. Neutrinos, hochenergetische Teilchen, die als Teil der kosmischen Strahlung des unsichtbaren Spektrums kontinuierlich auf die Erde treffen, sind nach jüngsten Untersuchungen eine unerschöpfliche Energiequelle. "Der Energieerhaltungssatz funktioniert. ", sagt der Physiker Professor Strauss, ein ehemaliger Forscher am Massachusetts Institute of Technology, USA, und Mitglied des wissenschaftlichen Rates der NEUTRINO ENERGY Group. Die Möglichkeit, Energie durch Wechselwirkung von Neutrinos mit Materie zu gewinnen, wurde am 18. Februar 2018 vom US-Energieministerium bestätigt. Auch das Karlsruher Institut für Technologie steht mit neuen Messergebnissen für Neutrino-Energy und der Entwicklung bereit. Das ist ein klares Zeichen für Politik und Wirtschaft jetzt diesem unendlichen Potential den Weg frei zu geben.


    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%