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Premium Kommentar Sachsen-Anhalt und die Folgen: Klimaschutz allein führt nicht ins Kanzleramt

Die Grünen bleiben eine westdeutsche Großstadtpartei. Das liegt auch daran, dass sie allein auf das Thema Klimaschutz setzen – und die industrielle Basis unseres Wohlstands ausblenden.
07.06.2021 - 12:56 Uhr
Annalena Baerbock verlässt am Montag eine Pressekonferenz zum Wahlausgang in Sachsen Anhalt. Quelle: dpa
Grünen-Spitzenkandidatin

Annalena Baerbock verlässt am Montag eine Pressekonferenz zum Wahlausgang in Sachsen Anhalt.

(Foto: dpa)

Die Hoffnungen der Grünen in Sachsen-Anhalt haben sich nicht erfüllt. Die Enttäuschung über das magere Wahlergebnis von etwas mehr als fünf Prozent stand den Parteivorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck ins Gesicht geschrieben. Alle Umfrageprognosen, die die Ökopartei viel stärker sahen, traten nicht ein.

Die Grünen bleiben damit eine westdeutsche Wohlstandspartei mit starker Wählerbasis in den gut betuchten Vierteln deutscher Großstädte. Das Urteil und Vorurteil, grün wählen muss man sich leisten können, wurde am Sonntag wieder einmal bestätigt.

Und die Sachsen-Anhalter können sich dies eben in der Mehrheit nicht leisten: Auch wenn sie sich mit ihrer persönlichen wirtschaftlichen Situation zufrieden zeigen, liegt das Bundesland immer noch im unteren Drittel der Einkommensentwicklung.  

Sachsen-Anhalt war einst das industrielle Herz der DDR. Man kann dort deutlich beobachten, was für langfristige Strukturbrüche eine Deindustrialisierung auslöst. Für solche Lebenswirklichkeiten haben die Grünen wenig Sensoren.

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