Nach außen hin propagieren große Geldhäuser weiterhin steigende Aktienkurse. Doch intern rüsten sich die Profis bereits für einen Abschwung.

Kommentare

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  • "Schon wieder spielen die Banken ein doppeltes Spiel mit Anlegern"
    Ist das nicht immer so, die Banken oder der Bäcker verkauft seine Produkte....
    Beim Bäcker gibt es Brötchen, die kann man kaufen oder nicht - je nachdem, ob sie einen schmecken oder nicht - manchmal bekommt man Bauchschmerzen.
    Ähnlich ist es bei Banken.
    Das schöne ist, dass man in "Brötchen mit Bauchschmerzen" auch short gehen kann.
    Das geht beim Bäcker leider nicht! Danke, liebe Banken!
    Übrigens ist jedem gestattet eine eigene Meinung zu haben über alle möglichen Anlageklassen hinweg - den Banken wie auch den Investoren.

  • Sehr geehrter Herr Schäfer,

    selbstredend kann es jederzeit zu einer tiefgreifenden Korrektur aller Vermögenspreise kommen. Aber dann kommt auch private equity mit unter die Räder. Gegen einen crash der Vermögenspreise helfen nur cash und short Produkte.

    Zum Thema Liquditätsentzug durch die Zentralbanken: In Europa sind wir davon noch weit entfernt. Und in den USA verringert zwar die FED ihre Bilanzsumme. Auf der anderen Seite wirken aber die Steuersenkungen wie ein gigantisches Konjunkturprogramm, das den Aufschwung der Wirtschaft um ein oder zwei Jahre verlängert. Und für die Gewinne von corporate America erwarten die Analysten dieses Jahr ein Plus von sagenhaften 20 %. Zusammen mit den gigantischen Aktienrückkaufprogrammen dürfte dies die Leitbörse dieser Welt noch ein oder zwei Jahre befeuern.

    Zum Thema "Fortgang des Handelskrieges" kann auch ich nur spekulieren. Mir scheint, dass die Abschottungspolitik auch in den USA alles andere als populär ist und die Wahlchancen der Republikanischen Partei bei den Parlamentswahlen am 6. November mindert. Anscheinend weiß das auch Donald Trump. Vielleicht betrachten Sie einma seinen letzten Schlag gegen die verhaßten Chinesen. Danach sollen zusätzlich chinesische Einfuhren in die USA im Volumen von 200 Milliarden Dollar mit einem Einfuhrzoll von 10 % belegt werden. Das Reich der Mitte müßte somit zusätzlich 20 Milliarden Dollar an die amerikanische Staatskasse abführen. Dass sich die Börsen über diese Lappalie aufregen, verstehe ich nicht. Aus meiner Sicht deutet sie darauf hin, dass bei Trump der Hang zu protektionistischen Maßnahmen bereits sehr stark abklingt.

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