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Kommentar Schweizer Firmen punkten bei Anlegern mit anderen Qualitäten als Milliarden-Start-ups

Eidgenössische Börsenkandidaten wie Stadler Rail sind für Anleger eine interessante Option. Die Eisenbahnfirma kann mit einer beeindruckenden Wachstumsgeschichte aufwarten.
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Kein „Einhorn“, aber trotzdem interessant. Quelle: Reuters
Produktion von Stadler Rail

Kein „Einhorn“, aber trotzdem interessant.

(Foto: Reuters)

Nun also doch: Seit Jahren gilt Stadler Rail als potenzieller Börsenkandidat, jetzt wagt Firmenpatriarch Peter Spuhler mit seiner Eisenbahnfirma das Debüt. Sofern es nicht zu größeren Verwerfungen kommt, dürfte der Zughersteller schon in den kommenden Wochen den Börsengang wagen.

Das Volumen des Deals steht zwar noch nicht fest, doch Stadler hat das Zeug zu einem der größten eidgenössischen Börsendebüts seit Jahren. Es wäre der Beweis, dass auch eine reife Volkswirtschaft wie die Schweiz interessante Börsenkandidaten hervorbringen kann.

Klar: Wer milliardenschwere Start-ups wie Uber oder WeWork sucht, ist bei den Eidgenossen falsch. Mit sogenannten „Einhörnern“ kann die Schweiz nun wahrlich nicht aufwarten. Doch die Nachbarn punkten mit anderen Qualitäten: Viele Firmen haben ein erprobtes Geschäftsmodell und sind häufig in lukrativen Nischen unterwegs.

Was Anleger beachten sollten

Das zahlt sich für Aktionäre aus. So haben sich etwa die Papiere der (deutlich kleineren) Börsenneulinge Sensirion und Medartis seit ihren Debüts im vergangenen Jahr sehr gut entwickelt.

Beim Börsengang kann Stadler nun mit einer beeindruckenden Wachstumsgeschichte aufwarten – und ist obendrein noch praktisch schuldenfrei. Das ist natürlich noch längst kein Garant dafür, dass sich der Erfolg des Konzerns auf dem umkämpften Eisenbahnmarkt fortsetzen wird. Doch wenn es dem Unternehmen auch in Zukunft gelingt, sich mit kreativen Lösungen gegen die ungleich größeren Wettbewerber zu behaupten, werden die Aktionäre davon profitieren.

Wer jetzt mit einem Einstieg liebäugelt, sollte sich allerdings bewusst sein, dass der Schweizer Markt schon heute ziemlich hoch bewertet ist: Der Leitindex SMI notiert inzwischen wieder nahe an seinem Allzeithoch. Anleger, die ihre Investitionen streuen und Schweizer Papiere als Beimischung wählen, können solche Schwankungen aber gelassen sehen – und profitieren langfristig von der soliden Aufstellung der Schweizer Wirtschaft.

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