Im Asylstreit wollte die CSU vieles – und sie wollte in Person von Horst Seehofer alles auf einmal. Das konnte nicht klappen.

Kommentare

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  • @ Herr Andre Peters

    Eigentlich waren wir ja bisher der gleichen, bzw. ähnlichen Meinung. Hier muss ich aber Herrn Herwartz beipflichten. Europa ist nicht Bayern und mit einer Politik mit einer Brechstange kommt man da eben nicht weiter, was ein erfahrener Politiker wir Herr Seehofer eigentlich wissen muss.
    Viel bewegt hat er, das stimmt. Aber um welchen Preis ? Vertrauensverlust der Menschen in die Regierung und Politik, sogar in Bayern innerhalb der CSU nicht den vollen Rückhalt.
    Die von ihm gewünschten Rückführungen/Abweisungen betreffen 3-5 Menschen pro Tag !!! Und diese will der Bundes(!)Innenminister dann ja auch nur in Bayern durchführen. Das ist Quatsch in meinen Augen.
    Am Mittwoch begrüßt er noch die Lösung zusammen mit der SPD als DIE Asylwende und heute gießt im Spiegelinterview wieder Öl ins Feuer, grade wo sich die Wogen zu glätten beginnen. Der Mann muss weg. Der falsche Mann auf dem falschen Posten. Anstatt als Bundesinnenminister sich den dringenderen Dingen wie schnellere Asylverfahren durch das Bamf, schnellere Abschiebung für Menschen die keinen Asylanspruch haben oder hier mit mehreren Identitäten Asylbetrug begehen zu widmen, verschwendet er Wochen für ein Problem das nicht wirklich eins war bis die CSU im Wahlkampfmodus der Bevölkerung weismachen wollte das es eins wäre. Es ist ja auch nicht so das gar keine Menschen an der bayrischen Grenze zurückgewiesen werden.
    Und was im September 2015 passiert ist darf man nicht nur Frau Merkel anhängen, sondern sollte sich an die Rollen von Ungarn (Herr Orban) und Österreich (Herr Faymann) in der Entwicklung des Ganzen erinnern.
    September 2015 wurde uns der schwarze Peter zugeschoben. Schlimmer ist das Frau Merkel bis heute nicht zugibt das danach viele Fehler gemacht wurden !!!"

  • @Christoph Herwartz:
    "Seehofer scheitert an Europa"
    Was für ein Quatsch!
    Herr Seehofer hat seine Position klar gemacht, er hat sehr viel bewegt.
    Die Entscheidung, dass Aussengrenzen zu sichern sind, ist bei ALLEN europäischen Partnern endlich im Kopf angekommen!
    Da sollte man sich bei Herrn Seehofer bedanken.
    Nun ist Ihr Kommentar halt eben nur ein Kommentar, so wie mein Kommentar hier, eine recht individuelle Sichtweise, sehr persönlich.
    Ein Kommentar zu Merkel fehlt: Sie hat 2015 europäische Regelung außer acht gelassen und alleine entschieden, ihr war Europa und eine europäische Lösung zu diesem Zeitpunkt nicht wichtig.
    Statt der UN-HCR etwas Geld zu geben, wurden "reiche" Flüchtlinge, die sich die teuren illegalen Schlepper leisten konnten, mit enormen Aufwand in Deutschland aufgenommen. Die UN-HCR Lösung war schneller und kostengünstiger umzusetzen und zudem im Einklang mit europäischen Regelungen.
    DIES VERSCHWEIGT IHR KOMMENTAR.
    Stattdessen "prügeln" Sie auf Herrn Seehofer ein, der die damals verursachten Probleme zu lösen bereit ist. Hereinwinken, wie Merkel es tat, ist einfach. Die von Merkel verursachten Probleme zu lösen ist eine Herkulesaufgabe für Herrn Seehofer.

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