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Kommentar Selbst in der erfolgsverwöhnten Private-Equity-Branche klappt nicht alles

Institutionelle Investoren stecken immer größere Summen in außerbörsliche Beteiligungen. Davon profitieren Finanzinvestoren. Dennoch gibt es Hindernisse.
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In die Fonds der Private-Equity-Branche fließt viel Geld. Quelle: dpa
Skyline von Frankfurt

In die Fonds der Private-Equity-Branche fließt viel Geld.

(Foto: dpa)

Eigentlich befinden sich außerbörsliche Beteiligungen in der besten aller Welten. Seit der Finanzkrise ging es für Private Equity immer nur in eine Richtung: nach oben. Befeuert von der Niedrigzinspolitik der Notenbanken wuchsen die Fonds in neue Dimensionen.

Bereitwillig stecken Pensionskassen, Versorgungswerke und Versicherungen immer größere Summen in die außerbörslichen Geldtöpfe. Der Grund dafür ist so einfach wie einleuchtend: Die Rendite der Investments liegt im zweistelligen Bereich. Die Top-Fonds versuchen sogar, um die 20 Prozent zu erzielen. Wo ist das heute noch zu erreichen?

Trotz der Erfolgssträhne der Finanzinvestoren klappt aber nicht alles. Bestes Beispiel in Deutschland ist das gescheiterte Übernahmeangebot der beiden Private-Equity-Häuser Hellman & Friedman und Blackstone für das börsennotierte Anzeigenportal Scout 24.

Die Beteiligungshäuser verfehlten mit ihrem Angebot die Schwelle von 50 Prozent, die sie sich für die Mindestannahme gesetzt hatten. Offenbar erhofften sich die Aktionäre eine deutlich höhere Offerte. Das zeigt, dass die Preisvorstellungen von Käufer und Verkäufer trotz turbulenter Börse auseinanderklaffen.

Der Fehlschlag wird andere Beteiligungsgesellschaften jedoch nicht davon abhalten, weiter für deutsche Unternehmen zu bieten, die durchaus auch an der Börse notiert sein können. Denn Geld ist mehr als genug da. Es muss nur investiert werden, damit es auch eine Rendite abwerfen kann.

Zu möglichen Übernahmekandidaten zählen etwa die Bauchemiesparte von BASF oder aber die Auslandstochter Arriva der Deutschen Bahn und der Bereich Tiergesundheit des Agrarchemiekonzerns Bayer.

Bei allen würde es sich um Milliardentransaktionen handeln. Selbst zweistellige Milliardenbeträge sind von den Finanzinvestoren sicherlich zu stemmen. Damit rücken auch ganze Dax-Konzerne wieder in die Reichweite der ebenso dealhungrigen wie kapitalkräftigen Beteiligungsfonds.

Mehr: Der Private-Equity-Markt befindet sich im Wachstum. Doch die Erfolgsbranche leidet auch an Rückschlägen.

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