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Kommentar Sozialpartnerschaft oder Effizienz – Siemens-Chef Kaeser steckt in einem Dilemma

Joe Kaeser hält am Görlitzer Werk fest. Wie er seinen Konzern trotzdem effizienter machen will, kann der Siemens-Chef jedoch nicht erklären.
13.05.2018 - 15:32 Uhr
Siemens-Chef Kaeser hat mit der Rettung des Görlitz-Werks bewiesen, dass er seiner sozialen Verantwortung nachkommt. Gleichzeitig muss er auch auf die Veränderungen im Energiesektor eingehen. Quelle: Reuters
Joe Kaeser

Siemens-Chef Kaeser hat mit der Rettung des Görlitz-Werks bewiesen, dass er seiner sozialen Verantwortung nachkommt. Gleichzeitig muss er auch auf die Veränderungen im Energiesektor eingehen.

(Foto: Reuters)

In den USA ist die Restrukturierung der Energiesparte von Siemens längst angelaufen. Der Konzern will weltweit Arbeitsplätze in der Kraftwerks- und der Antriebssparte einsparen. In Übersee sind die ersten Arbeitsplätze abgebaut, die Kostensenkungen greifen quasi sofort.

Anders in Deutschland: Die Pläne müssen durch Gremien wie den Wirtschaftsausschuss. In monatelangen Verhandlungen suchen die Sozialpartner dort mühsam nach Kompromissen, die viel Zeit und Geld kosten. Es ist gut, dass Mitarbeiter in Deutschland geschützt sind. Die Sozialpartnerschaft sichert den Betriebsfrieden und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Und so ist die Rettung des Werks im sächsischen Görlitz vor allem eine gute Nachricht: Für die strukturschwache Region wäre das Ende der Dampfturbinen-Produktionsstätte ein weiterer herber Rückschlag.

Siemens-Chef Joe Kaeser hat bewiesen, dass seine Reden von der sozialen Verantwortung keine hohlen Phrasen waren. Görlitz wird weiterbetrieben, und auch das Werk in Leipzig bleibt erhalten.

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