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Kommentar Sparkassen machen nur kleine Schritte

Der Sparkassendienstleister Deka soll eine Zusammenarbeit mit der Helaba prüfen. Das ist kein starkes Mandat, der Verwaltungsrat ist sich uneins.
08.12.2019 - 15:00 Uhr Kommentieren
Die Deka soll mit der Helaba über eine engere Zusammenarbeit sprechen. Quelle: dpa
Deka-Bank in Frankfurt

Die Deka soll mit der Helaba über eine engere Zusammenarbeit sprechen.

(Foto: dpa)

Vor gut einem Jahr hat Sparkassenpräsident Helmut Schleweis die Devise ausgegeben: Die Sparkassen wollen die Konsolidierung der Landesbanken, an denen sie große Anteile halten, vorantreiben. Eine einzige Sparkassenzentralbank ist Schleweis‘ erklärtes Ziel. Am liebsten ohne Beteiligung der Bundesländer.

Nun haben sich die Sparkassen – konkret ihre regionalen Verbände – darauf geeinigt, dass ihr Fondsdienstleister Deka mit der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) Gespräche über eine vertiefte Zusammenarbeit aufnehmen soll. Wahrscheinlich wird das Kontrollgremium der Helaba eine ähnliche Entscheidung treffen.

Aus solchen Gesprächen könnte auch mehr werden: ein Zusammenschluss der beiden Häuser, die im Wesentlichen den Sparkassen gehören. Genau das wünscht sich Schleweis. Er sieht in einer fusionierten Deka-Helaba einen Nukleus für das anvisierte Zentralinstitut.

Doch der Beschluss des Deka-Verwaltungsrats zeigt: Die Sparkassen bewegen sich wahrscheinlich nur in Trippelschritten in diese Richtung. Schließlich lautet der offizielle Auftrag nur, dass eine engere Kooperation geprüft wird. Jeder im Sparkassenlager, der letztlich gegen eine Verschmelzung von Deka und Helaba ist, könnte sich darauf berufen. Zudem stimmten nicht alle Verwaltungsratsmitglieder für die Aufnahme der Gespräche.

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    Dabei ist klar, dass sich auch die öffentlich-rechtlichen Geldhäuser bewegen sollten. Das Vorbild: die Genossenschaftsbanken, die schärfsten Konkurrenten der Sparkassen. Die rund 850 Volks- und Raiffeisenbanken kommen mit einem einzigen Spitzeninstitut, der DZ, aus.

    Sie haben auch längst nur noch einen Versicherer und eine Bausparkasse. Der Antrieb: Die wahrscheinlich noch lange Phase der Negativzinsen wird den knapp 380 Sparkassen zusehends zu schaffen machen. Eine Bündelung ihrer bisher noch vier großen Landesbanken – Helaba, BayernLB, LBBW und NordLB – sowie der Deka könnte für mehr Effizienz sorgen.

    Mehr: Banken berechnen nicht selten Zinsen zu Ungunsten ihrer Kunden, kritisieren die Experten. Mögliche Nachzahlungen lägen bei durchschnittlich 4000 Euro.

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