Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kommentar Start-up-Finanzierung: Wer erfolgreich sein will, muss netzwerken

Globale Investoren wetteifern mit Millionenbeteiligungen um die besten Gründer aus Europa. Um Erfolg zu haben, müssen sie sich besser vernetzen.
18.02.2020 - 07:00 Uhr Kommentieren
Geld für gute Ideen kommt häufig von internationalen Investoren. Quelle: Reuters
Europäische Start-ups

Geld für gute Ideen kommt häufig von internationalen Investoren.

(Foto: Reuters)

Der britische Start-up-Investor Atomico stellt mit seinem neuen Fonds 756 Millionen Euro für europäische Gründer bereit. Die von Skype-Gründer Niklas Zennström geleitete Investmentfirma setzt damit ein klares Zeichen: Die europäische Start-up-Szene ist für Investoren aus aller Welt interessant.

Während in den USA gerade beispielsweise das „Bloomberg Start-up-Barometer“ auf eine verschlechterte Stimmung hinweist, floriert die Szene in Europa. Der Kontinent profitiert aus Sicht der Investoren davon, dass Gründungen hier dank vergleichsweise niedriger Büromieten und Kosten für Fachkräfte weniger Geld verschlingen als etwa im Silicon Valley.

Zudem steht derzeit – nach der Gründerwelle im Endverbraucherbereich mit Onlineshops – die Digitalisierung der Wirtschaft auf dem Plan. Europa kann im Maschinenbau und auch bei Unternehmenssoftware eine gewachsene Kompetenz für sich reklamieren. Auch müssen europäische Start-ups früher den Schritt über nationale Grenzen wagen als US-Gründer – und gewinnen so schneller Know-how, das wiederum beim Gang nach Übersee helfen kann.

All das führt dazu, dass sich inzwischen die Fonds bei Anschubfinanzierungen echte Konkurrenz um Gründer liefern. Schließlich müssen sie das eingesammelte Geld von institutionellen Anlegern aus aller Welt und zunehmend auch von Familienunternehmern aus Deutschland sinnvoll anlegen. Noch führt das nicht dazu, dass offensichtlich unsinnige Ideen finanziert werden. Doch für die Fondsmanager dürfte es schwieriger werden, Spitzenrenditen zu erzielen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Die Investmentfirmen arbeiten dem entgegen, indem sie sich immer mehr Know-how zum Einschätzen und Unterstützen von Gründern holen. Auch Atomico: In der Finanzierungsrunde sind etliche erfolgreiche Gründer etwa von Spotify dabei. Das Netzwerk wird somit zum Erfolgsfaktor im Wettstreit der Geldgeber um die Gunst der Gründer und um Rendite.

    Mehr: Diese Investorin sammelt US-Geld für Europas Gründer: Die 33-jährige Investorin Ophelia Brown schließt ihren zweiten Fonds über 185 Millionen Dollar. Einen Schwerpunkt legt sie auf deutsche Start-ups.

    Startseite
    Mehr zu: Kommentar - Start-up-Finanzierung: Wer erfolgreich sein will, muss netzwerken
    0 Kommentare zu "Kommentar: Start-up-Finanzierung: Wer erfolgreich sein will, muss netzwerken"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%