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Kommentar Streit um Sparkasse Braunschweig – ein Segen für die NordLB?

Braunschweig setzt sich im Kampf um die örtliche Sparkasse gegen Niedersachsen gut in Szene. Für die NordLB hätte der Verkauf der Sparkasse Vorteile.
03.05.2019 - 08:57 Uhr 1 Kommentar
Die Sparkasse Braunschweig ist Teil der NordLB. Quelle: dpa
NordLB

Die Sparkasse Braunschweig ist Teil der NordLB.

(Foto: dpa)

Das hatten sich das Land Niedersachsen und die Sparkassen-Organisation wohl anders vorgestellt. Als sie sich vor Wochen auf ein 3,6 Milliarden Euro schweres Rettungspaket für die NordLB verständigten, kannte die Erleichterung keine Grenzen.

Zwar muss das Paket noch von der Brüsseler Kommission abgesegnet werden, doch die NordLB sollte erst einmal aus dem öffentlichen Fokus verschwinden.

Diese Hoffnung erweist sich jedoch als trügerisch. Denn mit einem Verhandlungspunkt können sich die Städte Braunschweig und Salzgitter sowie drei Landkreise überhaupt nicht anfreunden.

Es geht um die Braunschweigische Landessparkasse. Das Institut ist integraler Bestandteil der NordLB, sollte aber nach ursprünglichen Plänen herausgelöst werden.

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    Da die Finanzierung nicht geklärt werden konnte, ließ man alles beim Alten. Damit sind die Kommunen nicht einverstanden. Sie haben dem Mehrheitseigner klar signalisiert, dass sie an einer Übernahme der Sparkasse interessiert und bereit sind, einen dreistelligen Millionenbetrag zu stemmen.

    Man mag die Geschichte als Provinzposse abtun, die im Sande verlaufen wird. Doch die Erfahrung zeigt, dass Braunschweig und Co. in der Lage sind, ihre Interessen beinhart zu vertreten. So drohte vor 14 Jahren Braunschweigs damaliger Oberbürgermeister Gert Hoffmann damit, eine eigene Sparkasse mit privaten Investoren in der Stadt zu gründen.

    Zuvor weigerte sich die NordLB, der Sparkasse mehr Selbstständigkeit zu geben. Die Landesbank gab nach und wandelte ihr damaliges Anhängsel in eine teilrechtsfähige Anstalt mit eigenem Vorstand und Verwaltungsrat um.

    Im NordLB-Staatsvertrag ist ausdrücklich festgehalten, dass die Sparkasse auf kommunale Körperschaften übertragen werden kann. Und die Sanierung der NordLB wird an der herausgelösten Sparkasse nicht scheitern. Möglicherweise können die Renditeziele der Landesbank ohne die Sparkasse sogar schneller erreicht werden.

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    1 Kommentar zu "Kommentar: Streit um Sparkasse Braunschweig – ein Segen für die NordLB?"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Sehr geehrter Herr Drost,

      einen echten Knüller haben Sie da gefunden. Auf Erden gibt es sicherlich nichts Wichtigeres als die Sparkasse Braunschweig. Unser aller Schicksal hängt an ihr. Mein Mann und ich sind tiefbewegt. Wir diskutieren Tag und Nacht, welchem Eigentümer man das Institut anvertrauen könnte.

      Bitte setzen Sie Ihre sachkundigen Berichte fort.

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