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Kommentar Tesla verschiebt seine Probleme wieder einmal in die Zukunft

Der Elektroautobauer hat die Anleger mit guten Quartalsergebnissen überrascht. Aber auf Dauer hat sich noch nie ein Unternehmen groß gespart.
24.10.2019 - 17:50 Uhr Kommentieren
Elon Musk hat sein Versprechen wahr gemacht und mit seiner E-Auto-Pionierfirma im jüngsten Quartal wider Erwarten schwarze Zahlen geschrieben. Quelle: dpa
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Elon Musk hat sein Versprechen wahr gemacht und mit seiner E-Auto-Pionierfirma im jüngsten Quartal wider Erwarten schwarze Zahlen geschrieben.

(Foto: dpa)

Hat Tesla den Wendepunkt ins Positive erreicht? Starke Kursgewinne nach überraschend guten Quartalsergebnissen, einschließlich einer Rückkehr in die Gewinnzone, legen das nahe. Doch Tesla hat ebenso eine leidvolle Historie von Fehlschlägen.

Der Rückblick auf das dritte Quartal 2018 zeigt ebenfalls ein Unternehmen voller Kraft, das gerade davorsteht durchzustarten. Es folgten drei problematischen Quartale in Folge, zwei davon mit hohen Verlusten.

Bemerkenswert ist, dass die wirtschaftlichen Erfolge im abgelaufenen Quartal nach Teslas eigenen Aussagen vor allem auf einen strikten Sparkurs und Effizienzsteigerungen in Produktion und Einkauf zurückzuführen sind.

Das ist erst einmal positiv. Aber auf Dauer hat sich noch nie ein Unternehmen „groß gespart“. Der markante Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahresquartal, minus zwölf Prozent allein in der Autosparte und minus acht Prozent im Gesamtunternehmen trotz steigender Fahrzeugverkäufe, lässt aufhorchen.

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    Tesla selbst spricht von einem stärkeren Anteil von Leasingverträgen, was zunächst weniger Geld in die Kassen bringt als der Verkauf eines Autos. Das klingt plausibel. Aber es bleibt schwer zu erkennen, wie in diesem Umfeld Wachstum erzeugt werden kann, ohne die Ausgaben wieder zu steigern. Zudem stehen die Leasingautos irgendwann wieder auf dem Hof.

    Die Probleme werden, wie so oft bei Tesla, erst einmal in die Zukunft verschoben. Tesla will mittlerweile nur noch bestätigen, dass man „höchstwahrscheinlich“ die Untergrenze der selbst gesteckten Ziele für Fahrzeugauslieferungen 2019 erreichen wird.

    Elon Musk muss mit den nächsten Schritten punkten: 2020 erfolgt mit der Eröffnung der Fertigung in China ein wichtiger Schritt im größten Automarkt der Welt. Zudem startet der Verkauf eines Mini-SUVs für den Massenmarkt. Beides muss nachhaltiges Wachstum bringen. Sonst wird es eng für Tesla, denn die Börse will keine Achterbahnfahrt der Geschäfte mehr sehen.

    Mehr: Der E-Auto-Hersteller legt ein Rekordquartal vor. Die Tesla-Aktie schießt in die Höhe – obwohl eine wichtige Kennzahl schlechter aussieht als zuvor. Doch Elon Musk hat eine Erklärung.

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