Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kommentar Trump schwächt den Westen – und die EU hat keine Gegenstrategie

Merkel und Macron stehen nach ihren Gesprächen in Washington mit leeren Händen da. Die EU muss nun eine Antwort auf den Zollstreit mit Trump finden.
29.04.2018 - 14:30 Uhr
Es darf schon als Erfolg gewertet werden, dass Trump der Bundeskanzlerin während ihres Flugs über den Atlantik keinen Tweet mit einer Strafzollankündigung hinterherschickte. Quelle: Reuters
Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Besuch in Washington

Es darf schon als Erfolg gewertet werden, dass Trump der Bundeskanzlerin während ihres Flugs über den Atlantik keinen Tweet mit einer Strafzollankündigung hinterherschickte.

(Foto: Reuters)

Die Würde ist nicht unbedingt eine außenpolitische Kategorie. Doch wer beobachtete, wie hilflos Emmanuel Macron und Angela Merkel sich in der vergangenen Woche an Donald Trump abarbeiteten, dem kamen leichte Zweifel, ob hier nicht ein Verstoß gegen Artikel eins des Grundgesetzes vorliegt.

Spätestens seit den beiden Gipfeln in Washington dürfte auch dem letzten klar geworden sein: Der transatlantischen Beziehung, die so zentral war für die geopolitische und weltwirtschaftliche Entwicklung der vergangenen sieben Dekaden, haftet inzwischen etwas Surreales und Verzweifeltes an. 

Da ist der französische Präsident, jener neue Politstar Europas, der sich seinem andersdenkenden amerikanischen Amtskollegen geradezu anbiederte und tapfer dessen penetrante Dominanzgesten über sich ergehen ließ – in der Hoffnung, dass er durch die bloße persönliche Nähe zu Trump in der Sache irgendetwas erreichen könnte.

So innig stellen Trump und Macron ihre Freundschaft zur Schau
Innige Freundschaft?
1 von 8

Obwohl die beiden Präsidenten inhaltlich in manchen Fragen weit auseinanderliegen, zeigten sie sich beim ersten offiziellen Staatsbesuch des französischen Präsidenten immer wieder in freundschaftlichen Posen.

(Foto: AFP)
Händchenhalten
2 von 8

Der Gastgeber im Weißen Haus zeigt Macron, wo es lang geht – und nimmt ihn dabei an die Hand. Händchenhalten ist nur eine von vielen Gesten, die die beiden Präsidenten nutzen, um ihre freundschaftliche Beziehung zu demonstrieren...

(Foto: Reuters)
Küsschen
3 von 8

Ganz nach französischer Sitte verteilt Macron auch Küsschen an seinen US-amerikanischen Amtskollegen.

(Foto: AP)
Schuppen-Moment
4 von 8

Man hilft, wo man kann. „Ich werde diese Schuppen abwischen. Wir müssen ihn perfekt machen. Er ist bereits perfekt!“, sagte Trump bei dem gemeinsamen Pressetermin im Weißen Haus. Ob die Geste so gut gemeint war, ist fragwürdig. Macron nahm es jedenfalls gelassen.

(Foto: action press)
Dinner in Mount Vernon
5 von 8

Für seinen Gast hat Trump keine Kosten und Mühen gescheut. Das Dinner fand in Mount Vernon statt, dem Landsitz des ersten Präsidenten George Washington. Macron nannte es eine „Ehre“, Trump „einen Freund nennen zu dürfen“.

(Foto: dpa)
Wir haben uns alle lieb
6 von 8

Wie eine Familie: Macron und seine Frau Brigitte werden von Melania und Donald Trump im Weißen Haus empfangen und der Öffentlichkeit präsentiert. „Es ist zu kompliziert, wenn man mit allen im Clinch liegt. Im Ernst, das funktioniert nicht. Man braucht Verbündete“, sagte Macron dem TV-Kanal Fox.

(Foto: AFP)
Gemeinsamkeiten
7 von 8

Trump sieht in Macron einen ebenbürtigen Regierungschef. Beide seien gewählt worden, weil sie viel besser als andere auf die Stimme des Volkes gehört hätten, meinte Trump.

(Foto: AP)

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Kommentar - Trump schwächt den Westen – und die EU hat keine Gegenstrategie
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%