Kommentar Trump schwächt den Westen – und die EU hat keine Gegenstrategie

Merkel und Macron stehen nach ihren Gesprächen in Washington mit leeren Händen da. Die EU muss nun eine Antwort auf den Zollstreit mit Trump finden.
Es darf schon als Erfolg gewertet werden, dass Trump der Bundeskanzlerin während ihres Flugs über den Atlantik keinen Tweet mit einer Strafzollankündigung hinterherschickte. Quelle: Reuters
Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Besuch in Washington

Es darf schon als Erfolg gewertet werden, dass Trump der Bundeskanzlerin während ihres Flugs über den Atlantik keinen Tweet mit einer Strafzollankündigung hinterherschickte.

(Foto: Reuters)

Die Würde ist nicht unbedingt eine außenpolitische Kategorie. Doch wer beobachtete, wie hilflos Emmanuel Macron und Angela Merkel sich in der vergangenen Woche an Donald Trump abarbeiteten, dem kamen leichte Zweifel, ob hier nicht ein Verstoß gegen Artikel eins des Grundgesetzes vorliegt.

Spätestens seit den beiden Gipfeln in Washington dürfte auch dem letzten klar geworden sein: Der transatlantischen Beziehung, die so zentral war für die geopolitische und weltwirtschaftliche Entwicklung der vergangenen sieben Dekaden, haftet inzwischen etwas Surreales und Verzweifeltes an. 

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