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Kommentar V, U, W oder L: Die vier Börsenprognosen nach dem Coronaschock

Die Aktienmärkte nehmen eine schnelle wirtschaftliche Erholung in „V“-Form bereits vorweg. Das macht die Kurse anfällig für Enttäuschungen.
13.05.2020 - 14:14 Uhr Kommentieren
Welchen Verlauf der Wirtschaftseinbruch nimmt, ist aber noch unklar. Quelle: dpa
An der Börse ging es zuletzt trotz der Krise bergauf.

Welchen Verlauf der Wirtschaftseinbruch nimmt, ist aber noch unklar.

(Foto: dpa)

Frankfurt Was ist die größte kulturelle Errungenschaft? Die Erfindung des Alphabets kommt auf jeden Fall in die engere Wahl. Sogar Börsianer nutzen gern die 26 Bausteine für ihre eigenen Zwecke.

Corona gibt ihnen einen neuen Anlass. Der Virusschock lässt sie über die denkbaren Varianten einer Wirtschaftsentwicklung und damit der künftigen Börsentrends nachdenken. Experten diskutieren momentan drei Möglichkeiten, die einer charakteristischen Buchstaben-Schreibweise folgen.

Das schönste Szenario bietet das „V“. Der Strich führt erst steil nach unten, aber anschließend ebenso steil nach oben. Börsianer lieben diesen Ausblick. Er deutet an: Der Wirtschaftseinbruch wird von einer ebenso schnellen Erholung abgelöst. Diese Denkweise dominiert momentan, abzulesen an den rasanten Erholungen der Aktienindizes nach den historisch schnellen Einbrüchen im März.

Möglich wäre auch ein „U“. Dann würde die Schwächephase bis zur Konjunkturerholung eine Weile anhalten. Das haben die „V“-Optimisten zwar nicht auf der Rechnung, aber sie würden damit leben können. Nach dem Motto: Aufwärts geht es zwar etwas später, aber dorthin geht es immerhin. Es wäre lediglich Geduld gefragt.

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    Und dann gibt es das unangenehme „L“. Die Wirtschaft plumpst einfach hinab und bleibt auf absehbare Zeit am Boden. In diesem Fall würden Risikoanlagen wie Aktien und riskante Anleihen noch einmal tief abtauchen. So denken aber nur Vertreter eines echten Depressionsszenarios im Sinne der 30er-Jahre des vorigen Jahrhunderts.

    Oft unter den Tisch fällt beim Buchstabenspiel eine vierte Möglichkeit: das „W“. Danach würde dem ersten Börseneinbruch und der laufenden Erholung ein zweiter Rückschlag folgen, bevor sich eine endgültige Aufwärtsentwicklung durchsetzen könnte. Das wirkt durchaus realistisch. Die Aktienmärkte haben schon viel an erwarteter Erholung vorweggenommen. Deshalb scheinen Enttäuschungen und folgerichtig eine erneute Verlustphase programmiert.

    Vielleicht sind die Vertreter der ersten und vierten Variante relativ nah beieinander. Das „W“ ist schließlich auch nur ein doppeltes „V“.

    Mehr: Während Aktien wieder gut laufen, kommen aus der Wirtschaft sehr schlechte Nachrichten.

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