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Kommentar Versicherungsaktien bieten Anlegern gute Chancen – auch in der Klimakrise und trotz Corona

Der Kampf gegen den Klimawandel bleibt für Versicherer die größte Aufgabe – trotz Corona. Anleger sollten darauf schon jetzt reagieren.
23.11.2020 - 12:58 Uhr Kommentieren
Das Jahr 2020 brachte eine Rekordzahl an Wirbelstürmen. Quelle: imago images/Agencia EFE
Stürme

Das Jahr 2020 brachte eine Rekordzahl an Wirbelstürmen.

(Foto: imago images/Agencia EFE)

München Die Coronakrise hat seit dem ersten Lockdown im März thematisch alles in den Schatten gestellt. Das ist wegen der umfassenden Konsequenz für die gesamte Menschheit völlig normal. Der Klimawandel, der in den vergangenen Jahren den Versicherern Milliardenbeträge gekostet hat, rückte so in den Hintergrund.

Ganz weg war der Komplex, der sich bildhaft zumeist in schweren Hurrikans in Amerika und Taifunen in Asien zeigt, dagegen nie. Die überraschend starken Stürme der vergangenen Wochen haben das erst wieder schmerzhaft in Erinnerung gerufen.

Die hohe Anzahl an Wirbelstürmen in diesem Jahr stellt die Meteorologen schon seit Wochen vor eine ungewöhnliche Aufgabe. Weil sie nur 21 Namen für Wirbelstürme vorgesehen haben, müssen sie auf das griechische Alphabet zurückgreifen, seitdem alle Namen aufgebraucht sind. Sturm Nummer 30, der in der vergangenen Woche über Mittelamerika fegte, hieß deswegen Iota. Der Rekord von 28 Stürmen aus dem Jahr 2005 war schon Anfang November überschritten.

Die Besitzer von Versicherungsaktien müssen deswegen ganz zum Ende der Wirbelsturmsaison noch einmal bangen. Lange sah es so aus, als würde die Zeit der Hurrikans und Taifune in diesem Jahr moderat ausfallen. Im Hauptmonat September blieben die Schäden bis auf wenige Ausnahmen überschaubar.

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    Nun aber scheint der November, der gewöhnlich das Ende der Sturmphase darstellt, noch einmal heftig zu werden. Vor allem Mittelamerika mit Ländern wie Honduras, Nicaragua, Guatemala oder kleinen Inselgruppen vor Kolumbien wurden in der vergangenen Woche stark getroffen.

    Sofortiges Handeln nötig

    Anleger sollten jedoch beachten, dass der Klimawandel für die Versicherer auch eine große Chance bietet. Niemand verwaltet weltweit so viel Geld wie die Assekuranzen. Damit entsteht die große Verantwortung, mit diesen gewaltigen Summen langfristige Entwicklungen positiv zu beeinflussen. Und zwar nicht erst in Jahrzehnten, sondern sofort.

    Vor einem Monat hatte die Net Zero Asset Owner Alliance, ein Zusammenschluss von mehr als 30 großen Versicherern, Pensionsfonds und Stiftungen unter dem Dach der Vereinten Nationen, die Initiative ergriffen und ihrem Ursprungsziel, das die Klimaneutralität des eigenen Portfolios bis 2050 vorsieht, ein Kurzfristziel hinzugefügt.

    Bis 2025 sollen die in den Portfolios enthaltenen Treibhausgasemissionen um 16 bis 29 Prozent reduziert werden. Der Blick auf den verantwortungsvollen Umgang mit Investments ist im Moment verständlicherweise aus dem Blickfeld gerückt. Die jüngsten Stürme in Mittelamerika zeigen, dass der Klimawandel trotz Corona eine der größten Bedrohungen bleibt.

    Mehr: Die größten Industrie- und Schwellenländer kommen über vage Versprechungen nicht hinaus – vor allem im Kampf gegen Corona.

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