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Kommentar Vodafone sollte nach Düsseldorf umziehen

20 Jahre nach der Übernahme von Mannesmann sollten die Briten den Standort Deutschland noch mehr stärken. Ein Umzug wäre der richtige Schritt.
06.02.2020 - 16:37 Uhr Kommentieren
Der Bundesrepublik tut es gut, dass die digitale Infrastruktur von einem zweiten mächtigen Konzern vorangetrieben wird. Quelle: dpa
Vodafone-Deutschlandzentrale in Düsseldorf

Der Bundesrepublik tut es gut, dass die digitale Infrastruktur von einem zweiten mächtigen Konzern vorangetrieben wird.

(Foto: dpa)

Zwei Jahrzehnte ist die teuerste Übernahmeschlacht der deutschen Wirtschaftsgeschichte her. Für gewaltige 190 Milliarden Euro übernahm der britische Vodafone-Konzern damals den deutschen Mobilfunk- und Montankonzern Mannesmann. Es folgten die Zerschlagung und der Verkauf von Teilen. Übrig blieb ein reiner Mobilfunkkonzern, und Deutschland ist innerhalb der Gruppe so wichtig wie nie zuvor.

Das zeigt sich in einem besonderen Schritt. Am Mittwoch kündigte die Konzernführung in London an, dass die besonders lukrative Tochtergesellschaft, die die Funktürme des Konzerns verwaltet, ihren Hauptsitz nicht in Großbritannien, sondern in Düsseldorf haben wird. Deutschland ist schon heute der wichtigste Einzelmarkt für die Gruppe. Durch die Übernahme des Kabelnetzbetreibers Unitymedia ist die Bedeutung der Bundesrepublik weiter gewachsen.

Es ist wichtig und richtig, dass Vodafone großen Wert auf Deutschland legt. Der Bundesrepublik tut es gut, dass ein so wichtiger Bereich wie unsere digitale Infrastruktur nicht nur von der Deutschen Telekom, sondern mit Vodafone von einem zweiten mächtigen Konzern vorangetrieben wird.

London sollte jedoch noch mehr unternehmen, um den Fokus auf Deutschland zu verstärken. Wenn die Firma im nächsten Mobilfunkstandard 5G führend sein will, dann muss sie jetzt mächtig investieren. Die Telekom hat sich bereits ambitionierte Ziele gesetzt. Vodafone verspricht zwar auch einen schnellen Ausbau, allerdings nicht in dem hohen Tempo wie die Telekom. London muss schnell mehr Geld bereitstellen, damit Vodafone in Deutschland stärker vorankommt.

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Standort erkennen

    Die Vodafone-Führung sollte auch den letzten konsequenten Schritt unternehmen und ihren Hauptsitz nach Düsseldorf verlegen. Wenn Großbritannien die EU verlässt, ist London kein guter Standort, um die Märkte in Kontinentaleuropa zu steuern. Der Standort Düsseldorf könnte an die Tradition von Mannesmann anknüpfen.

    Mehr: Deutsche Firmen setzen bei 5G Technik des chinesischen Konzerns ein. Dabei hatte die Telekom im Dezember betont, sie warte mit Neuverträgen ab.

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