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Kommentar von Bert Rürup Deutschlands Sozialkapital ist aufgebraucht

Für viele haben sich die Chancen auf beruflichen Aufstieg und höhere Einkommen verschlechtert. Die künftige Bundesregierung muss dieses Problem anpacken – sonst droht die AfD, noch mehr Zulauf zu bekommen. Ein Kommentar.
28.09.2017 - 11:20 Uhr
Bert Rürup ist Chefökonom des Handelsblatts und Präsident des Handelsblatt Research Institute. Ab dem Jahr 2000 war Rürup Mitglied und von 2005 bis 2009 Vorsitzender des Sachverständigenrates.
Der Autor

Bert Rürup ist Chefökonom des Handelsblatts und Präsident des Handelsblatt Research Institute. Ab dem Jahr 2000 war Rürup Mitglied und von 2005 bis 2009 Vorsitzender des Sachverständigenrates.

Die nächste Bundesregierung wird ihre Arbeit in einem selten günstigen ökonomischen Umfeld aufnehmen können: Die Wirtschaft wächst kräftig und wird 2018 wohl sogar noch einen Gang zulegen. Die öffentlichen Einnahmen sprudeln also weiter. Vieles, was vor der Wahl versprochen wurde, scheint finanzierbar. Eigentlich müsste Regieren so viel Spaß machen wie lange nicht.

Doch statt sich beim Einlösen von Wahlversprechen zu überbieten, sollten sich die künftigen Regierungsparteien besser daran erinnern, dass die Wachstums- und Entwicklungschancen einer Gesellschaft nicht nur von ihrem Real- und Humankapital, sondern auch von ihrem Sozialkapital abhängen. Für eine Industriegesellschaft sind eine moderne Infrastruktur und private Investitionen zwar ebenso wichtig wie gut qualifizierte Erwerbstätige. Doch nicht minder wichtig ist ihre Fähigkeit zu Kooperation, Integration und Inklusion – und daran hapert es gewaltig, wie 12,6 Prozent AfD-Stimmen belegen.

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