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Kommentar: Vor dem Tod ins Museum

Ein Lüfter defekt, die Fensterverkleidung am Cockpit abgefallen, eine Treibstoffanzeige, die verrückt spielt: Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass die Space-Shuttle-Fähren ins Museum gehören, die US-Weltraumorganisation Nasa hat ihn gestern geliefert: Der Starttermin wurde erneut verschoben, obwohl die Astronauten diesmal schon ihren Sitzen festgeschnallt waren.

Auf der einen Seite ist die Situation der Nasa verständlich: Sie will Risiken reduzieren, weil ein weiterer Absturz das Ende der Shuttles bedeuten würde. Sie will aber noch nicht einsehen, dass nur eine neue Technologie das Risiko minimieren kann: Die Nasa müsste längst Abschied nehmen von einem Projekt, dass zu den teuersten Fehlentscheidungen der Menschheit gehört. Hoffentlich kommt diese Einsicht nicht zu spät. Viel Glück, Discovery!

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