Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kommentar VW sollte deutschen Dieselkunden entgegenkommen

Der Wolfsburger Autokonzern hat genügend wirtschaftliche Substanz, um zur Stärkung des Vertrauens in die Marke auch in Deutschland Geld in die Hand zu nehmen.
21.02.2019 - 16:11 Uhr Kommentieren
Der Konzern würde von einem neuen Vertrauensverhältnis deutscher Kunden profitieren. Quelle: dpa
Volkswagen-Logo

Der Konzern würde von einem neuen Vertrauensverhältnis deutscher Kunden profitieren.

(Foto: dpa)

Es ist eine gewaltige Zahl: Gut 28 Milliarden Euro hat der Volkswagen-Konzern inzwischen zur Bewältigung der Dieselaffäre zurücklegen müssen. Andere Unternehmen wären angesichts einer solchen Last längst in eine tiefe Krise geraten. Doch davon ist bei Volkswagen nichts zu sehen. 17 Milliarden Euro hat der Konzern im vergangenen Jahr im operativen Geschäft verdient, wieder etwas mehr als in den zwölf Monaten zuvor.

Das zeigt, welche unternehmerische Substanz in diesem Konzern steckt. Oder anders formuliert: VW produziert Autos, die die Kunden wirklich kaufen und fahren wollen. Anders lässt sich der wirtschaftliche Erfolg nicht erklären.

Diesen wirtschaftlichen Erfolg fährt Volkswagen längst nicht mehr nur in Deutschland ein. Viel wichtiger ist für den Autokonzern inzwischen geworden, was im Rest der Welt passiert. Das gilt ganz besonders mit Blick auf China, wo VW jedes Jahr etwa vier Millionen Fahrzeuge verkauft.

Die Abgasaffäre ist an erster Stelle ein Thema hierzulande. Natürlich sind deutsche Autofahrer verärgert darüber, dass ein US-Kunde Tausende Dollar Entschädigung bekommt, sie aber leer ausgehen.
Allerdings gibt es Unterschiede: In den USA sind die manipulierten Dieselfahrzeuge von den Straßen verschwunden. Diese Autos haben ihre Zulassung verloren, die Kunden mussten sie zurückgeben. Das ist in Europa ganz anders, die Pkws dürfen weiter benutzt werden.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Verärgerte Kunden sind keine Basis für gute Geschäfte, das weiß auch VW. Der Konzern braucht seine Kunden wegen der anstehenden Elektrifizierung umso mehr. Die Not wäre groß, würden die Kunden die neuen Elektroautos nicht kaufen.

    VW kann es sich schon aus finanziellen Gründen nicht erlauben, Millionen europäische Kunden ähnlich großzügig zu entschädigen wie US-Autofahrer. Dafür reichen die Milliardengewinne doch nicht. Aber ein gewisses Entgegenkommen gegenüber deutschen Kunden würde helfen. Von einem neuen Vertrauensverhältnis profitiert auch VW.

    Startseite
    Mehr zu: Kommentar - VW sollte deutschen Dieselkunden entgegenkommen
    0 Kommentare zu "Kommentar: VW sollte deutschen Dieselkunden entgegenkommen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%