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Kommentar Warren Buffett kauft eigene Aktien zurück – denn ihm fällt nichts anderes mehr ein

Da Trump die Firmen mit Milliarden überschüttet, kauft selbst der Starinvestor eigene Aktien zurück. Das tat er zuletzt vor sieben Jahren.
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Der Star-Investor war eigentlich kein Befürworter von Aktienrückkäufen. Quelle: dapd
Warren Buffet

Der Star-Investor war eigentlich kein Befürworter von Aktienrückkäufen.

(Foto: dapd)

Warren Buffett hat ein Luxusproblem. Die Investorenlegende weiß nicht mehr, wohin mit dem Geld. Dank der Steuersenkungen von Donald Trump ist Buffetts Cashproblem akuter denn je. Deshalb kauft der CEO der Berkshire Hathaway Holding für knapp eine Milliarde Dollar Aktien seines eigenen Unternehmens zurück.

Im Gegensatz zu anderen Topmanagern war Buffett lange ein Gegner von Aktienrückkäufen. Ihm ist klar, dass es sich dabei nur um eine kurzfristige Kursmanipulation handelt: Wenn Unternehmen ihre eigenen Aktien zurückkaufen, verknappen sie damit künstlich das Angebot und treiben so den Kurs nach oben. Oft passiert das, wenn den Vorstandschefs nichts Besseres einfällt, um Investoren bei Laune zu halten.

Warum also greift Buffett zu diesem Mittel? Weil auch ihm nichts mehr einfällt. Buffett hat bisher nur einmal – vor sieben Jahren – Aktien für 1,3 Milliarden zurückgekauft. Nun wird er es erneut tun. Grund dafür sind nicht nur Trumps Steuersenkungen, die Berkshire als Investor und als Unternehmen gleich doppelt zugutekommen. Es sind auch die hohen Bewertungen an den Börsen, die Buffett dazu verleitet haben.

Buffett und seine rechte Hand, der langjährige Vizepräsident Charles Munger, investieren immer nach dem gleichen Schema: Sie suchen nach Unternehmen, die unterbewertet sind, um langfristig von deren späterer Wertsteigerung und steten Dividenden zu profitieren. Berkshire Hathaway hält heute ein 100 Milliarden Dollar schweres Aktienpaket mit Anteilen an Konzernen wie Apple, Wells Fargo, Coca-Cola und American Express.

Doch in diesen Zeiten finden Buffett und Munger kaum noch Unternehmen, die wirklich unterbewertet sind. Aber keine Sorge: Wenn der Aktienmarkt doch noch einbrechen sollte, dann hat Buffett mit mehr als 103 Milliarden Dollar Cash immer noch genug Reserven, um zu investieren. Dann lohnt es sich auch wieder hinzuschauen, was der Star-Investor kauft.

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