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Kommentar Warum die digitale Welt das Reisen noch nicht einfacher gemacht hat

Wer durch Deutschland reist, muss sich sein Smartphone mit einer Vielzahl von Apps vollladen. Und die Lage wird von Tag zu Tag unübersichtlicher.
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Mit einer einzigen Mobilitätsplattform die Angebote zu checken und sich dann auch gleich einbuchen zu können, bleibt vorerst ein Wunschtraum. Quelle: Reuters
Mobilitäts-App

Mit einer einzigen Mobilitätsplattform die Angebote zu checken und sich dann auch gleich einbuchen zu können, bleibt vorerst ein Wunschtraum.

(Foto: Reuters)

Noch ist die Mobilität der Zukunft eher ein Versprechen. Wer vom Flieger in den öffentlichen Nahverkehr, vom Zug in einen Pkw-Shuttle oder vom Leihwagen aufs Mietfahrrad umsteigen will, der hat eine Abenteuerreise vor sich. An Angeboten fehlt es keineswegs, speziell in Großstädten wird der mobile Mensch geradezu überrollt. Neueste Errungenschaft sind die elektrischen Scooter, die seit Mitte Juni auch in Deutschland freigegeben sind.

Doch wie findet der Reisende eigentlich sein Fortbewegungsmittel, wie erfährt er, was es kostet? Dafür muss er sich erst mal sein Smartphone mit einer Vielzahl von Apps vollladen. Und er kann dann noch nicht einmal sicher sein, die optimale Variante gefunden zu haben. Denn wer weiß schon, welche Alternativen es gibt, vom einem weit außerhalb liegenden Münchener Flughafen in die Innenstadt der Bayernmetropole zu kommen?

Wie einfach wäre es doch, mit einer einzigen Mobilitätsplattform die Angebote zu checken und sich dann auch gleich einbuchen zu können. Doch das ist vorerst ein Wunschtraum. Die Lage wird sogar von Tag zu Tag unübersichtlicher. Sharingdienste drängen auf den Markt, alle mit einer eigenen App.

Und beinahe alle treten mit derselben Vision an. Sie wollen einmal die alles entscheidende Plattform sein, die von einer immer mobiler werdenden Klientel angesteuert wird. Und zwar als erste Wahl.

Wer glaubte, Google werde automatisch diese Führungsposition besetzen, der sieht sich derzeit eines Besseren belehrt. Denn entscheidend für Nutzer ist es nicht, eine Reisekette von A nach B nur planen zu können, nur zu sehen, welche Verkehrsmittel es gibt.

Gewonnen hat am Ende die App, die das dazugehörige Ticket und die notwendigen Reservierungen gleich anbieten kann. Niemand wird in Zukunft noch Zeit darauf verschwenden wollen, den Tarif- und Preisdschungel zu durchdringen und dann auch noch diverse Tickets zu buchen. Der Kampf um die Pole-Position ist eröffnet.

Mehr: Bahn, Uber und viele Start-ups wollen bei allen Nutzern die erste Adresse sein. Das Ringen um die Hoheit auf dem Smartphone hat allerdings seine Tücken.

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