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Kommentar Was die Aktienmärkte in der Krise treibt

Die Kapitalmärkte werden von der Coronakrise wohl noch einige Zeit durchgeschüttelt. Aber einzelne Werte könnten bald wieder interessant werden.
23.03.2020 - 21:04 Uhr Kommentieren
Noch keine Ruhe an der Wall Street. Quelle: ddp images
In der Börse New York

Noch keine Ruhe an der Wall Street.

(Foto: ddp images)

Ein Börsentag mehr, ein Eingriff der US-Notenbank mehr. An den Finanzmärkten herrscht die ganz große Panik, hat man den Eindruck. Wie geht es weiter?

Die Antwort auf diese Frage hat mehrere Ebenen. Einmal ist entscheidend, wie die Märkte funktionieren. In den USA greift die Zentralbank Fed jetzt in fast alle Zinsmärkte ein, um sie flüssig zu erhalten. Das ist kein gutes Zeichen.

In den Aktienmarkt greift sie nicht ein – darf sie auch nicht. Außerdem scheint dieser trotz einiger heftiger Tage, an denen der Handel kurzfristig unterbrochen wurde, einigermaßen zu funktionieren.

Trotzdem gilt: So lange es Verwerfungen in wichtigen Bereichen des US-Kapitalmarkts gibt, muss man immer wieder mit heftigen Reaktionen auch am Aktienmarkt rechnen. Erst wenn alle Kurzfristinvestoren, zum Teil auch gezwungen durch hohe Verschuldung, ihre Positionen geklärt haben, kann es ruhiger werden. Solange die Fed immer wieder eingreifen muss, scheint das nicht der Fall zu sein.

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    Die zweite Ebene sind die Bewertungen. Sie hängen stark davon ab, wie viel Gewinn den Unternehmen in den nächsten Monaten entgeht. Die Investoren begreifen allmählich, dass die Krise länger dauert und tiefere Löcher in die Wirtschaft reißt als anfangs angenommen. Aber hin und wieder gibt es immer noch recht optimistische Kommentare.

    Eine Trendwende an der Börse dürfte es daher erst dann wieder geben, wenn der Pessimismus sehr ausgeprägt ist. Und wenn es – etwa durch neue Wirkstoffe gegen das Virus – Grund zur Hoffnung gibt, dass der verordnete wirtschaftliche Stillstand rascher zu Ende geht als befürchtet. Doch dieser Punkt ist noch nicht in Sichtweite.

    Die dritte Ebene ist die differenzierte Betrachtung. Je mehr die Panik nachlässt und der Boden wenigstens schon zu erahnen ist, desto genauer werden die Investoren hinschauen, welche Unternehmen wie stark leiden – oder sogar Vorteile aus der Krise ziehen. Diese Phase, wo einzelne, sehr gut überlegte Käufe Sinn machen, ist vielleicht nicht mehr so fern.

    Mehr: Warum es zum Verkaufen an den Märkten jetzt zu spät ist

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