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Wir versuchen, den Euro mit Konzepten zu retten, die alles noch schlimmer machen. Und das nur, weil die Regierungen Angst haben, offen zuzugeben, dass es teuer wird. Ein Kommentar.

Kommentare

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  • Asterix und Obelix geht nach Hause. Der Zaubertrank vergangener Tage hat sich aus dem Staube gemacht, wenn nicht gänzlich verflogen.

  • Das Verhängnis nimmt seinen Lauf mit der Herabstufung
    der BRD durch Egan-Jones auf die Note AA.
    So nehmen die marktwirtschaftlichen Entwicklungen den
    EU-Bankrotteuren die Initiative, die sie niemals ent-
    wickelt haben, aus der Hand, die aus der Entfernung
    von einer Ratingagentur wohl besser gesehen werden
    als von einer betriebsblinden EU.

  • Ist es nicht eine Ironie, dass die "Concordia", was übersetzt Eintracht/Einigkeit bedeutet, in bzw. an Italien zerbrochen ist?!
    Ein Spiegelbild der Situation in der EU. Ich würde vorschlagen das sinkende Schiff zu verlassen, bevor es noch mehr Opfer gibt.

    Nichts passiert zufällig...

  • Dieser Artikel sagt klar und deutlich was Sache ist.
    Das schlimme ist nur, daß man ur zuschauen kann, wie
    wieder hundert Tausende Milliarden (Krisentopf)verpulvert werden.

    Wie kann man Einhalt gebieten und wer kann das überhaupt?
    Es klingt zwar gut - EURO-Rettung doch es sollte besser
    heißen - für Milliarden-Rettung sorgen, die verpuffen und immer mehr Länder sich für den Rettungsschirm anmelden werden.

  • Copy & Paste Spambot ...

  • Warum sollte das mit dem Euro nicht funktionieren, wenn sich die Länder an die Spielregeln gehalten hätten? (Die ersten, die von Mumpiz gesprochen haben, waren übrigends D und Frankreich...) In USA gibts keinen Länderfinanz-ausgleich, und trotzdem klappts. Ich behaupte, daß der "europäische Finanzausgleich" nur deshalb eingeführt werden soll, weil dann völlig verschleiert werden kann, wer eigentlich für was Verantwortung trägt. Wenn man bei den ersten Schwierigkeiten Griechenlands die Finanzmärkte auf die Verträge und Gesetze verwiesen hätte, wäre - nach einer Bankenrettung - Ruhe im Karton. Jetzt sind natürlich die Märkte völlig außer sich, weil kein Mensch weiß: Was gilt eigentlich (noch)? Zustände wie in Zentralasien oder Süditalien, wo andere als der Staat die Macht haben? Unsicherheit ist für Märkte, die mit nichtfaßbaren Produkten handeln, in denen Vertrauen das A und O ist, absolutes Gift. Ich habe gerüchteweise gehört, daß UK bei der Einführung des Euro gesagt haben soll, "ein 2. Versailles - bloß die Deutschen wissen es noch nicht."

  • Netter Vorschlag,Herr Wiebe,
    aber naiv. Wann haben sich jemals Ehrlichkeit, Offenheit und Wahrheit mit "Demokratie" vertragen?!!
    Vielleicht mal ganz am Anfang, bei den alten Griechen. Aber heutzutage haben rationale Lösungen in sog- demokratischen Systemen Seltenheitswert.

  • Auch ihr Vorschlag dürfte kaum zu finanzieren sein. Warum führen wir nicht wenigstens parallel nationale Währungen für den ausschließlich landesinternen Gebrauch ein, deren Wechselkurse frei zum Euro schwanken? Für landesübergreifende Geschäfte kann man ja den Euro haben.

  • Das was der Autor hier zutreffend schildert, könnte man auch als Grundprinzip der Europa-Politik definieren: Täuschen, tarnen, betrügen - und bloß keine ehrliche, einer Demokratie angemessenen Diskussion über Ziele, Möglichkeiten und Grenzen der ganzen veranstaltung aufkommen lassen. Und ich glaube genau deswegen, dass DIESES Europa in seiner heutigen desolaten Verfassung schlicht und einfach zum Scheitern verurteilt ist. Denn es ist eine gefährlich Illusion zu glauben, man könne ein solch großes und wichtiges Projekt wie die Einigung Europas auf Lug, Trug und Vertragsbruch aufbauen. Und, da der ganze verkrustete und selbstverliebte Haufen von realitätsfernen EU-Bürokraten mehrfach seine Reformunfähigkeit unter Beweis gestellt hat - siehe den Erweiterungswahn mit Bulgarien, Rumänien und nun auch noch Serbien, allesamt nicht entfernt die Aufnahme-Kriterien erfüllend - wird wohl nur ein völliger Neustart helfen. Und den werden wir nun, Gott sei Dank, wohl bekommen, da die All-Parteien-Koalition der Euromantiker den ganzen Laden zum völligen Absturz bringen wird. Wetten?

  • Wer soll denn unsere Schulden zahlen, wenn wir durch die Hilfe selber insolvent werden?

Mehr zu: Kommentar - Was die Euro-Retter verschweigen