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Jenseits des neuen Leistungsschutzgesetzes stellt sich die Frage: Welche Verantwortung für den Erfolg im Netz liegt bei den Verlagen selbst? Wo sollte die Politik eingreifen? Ein Gastbeitrag

Kommentare

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  • leistungsschutzrecht für versager

    Guten Online-Journalismus gäbe es nicht per Gesetz, kommentiert der Publizist Philipp Banse. ...........

    http://www.youtube.com/watch?v=CJsbyWM-nDQ&feature=youtu.be

  • Na ja, dann könnte ja ein Jeder berühmt werden, ohne dass Sony oder Warner daran verdient. Das ist nicht gut. Ausserdem sind unsere Journalisten ja nahezu geniale Rechercheure, die bis zu 2 Wörter am Stück von einer dpa Meldung umformulieren können, -und das fast fehlerfrei.
    Nee, im Earnest,die Oligarchen wollen totale Kontrolle. Und viele Menschen können den Senf gleichgeschalteter Medien einfach nicht mehr ertragen.
    Paradebeispiel war doch gerade gestern wieder die Berichterstattung über die Wahl Putins. Diese Dauerpraktikanten schreiben doch alle dasselbe. Europaweit (mit einigen wenigen Ausnahmen). Ekelhaft. Das Geschmiere braucht kein Mensch. Die Zeitungen machen sich doch sekbst überflüssig, weil Ihnen entweder der Mut zur Aufklärung fehlt, oder weil die Redakteure Anweisungen zu folgen haben, oder ihre Eigentumswohnung nicht mehr abbezahlen können.

  • Habe da noch etwas gefunden. Lese das mal: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,774970,00.html#ref=rss
    So einfach geht das Herr Keese.

  • Die wortreichen Formulierungen des Herrn Keese sind nichts anderes, als dass mir einer „Scheiße am Stiel“ als Blume verkaufen will.
    Und wieder zeigt sich die Unfähigkeit unseres Parlaments. Anstatt auf das Uhrheberrecht zu verweisen, wollen die wieder einer Lobby folgen und ein Gesetz formulieren, was dann irgendwann ein Richter kippt. Und wieder geht es nach dem Prinzip „was wir verpennen muss der Staat richten“.
    Ich glaube allerdings das Es zum Eigentor wird. Wenn die „Kreativwirtschaft“, was für ein Wort, wo doch mehr abgekupfert wird als irgendwo sonst, an Blogger zahlen müssen, weil die mit ihren Nachrichten ehr im Netz sind. Oder wenn Google einfach keinen Verlag mehr verlinkt. Und nicht zuletzt gibt es genug ausländische Aggregatoren, deren Seiten meist nur ein paar Klicks daneben liegen. Wenn überhaupt einer Nutznießer sein sollte, dann doch bitte die wirklichen Autoren der Berichte, nicht die Verlage. Überall das Gleiche kriegen alle den Hals nicht voll. Wenn aber die Angestellten höhere Löhne fordern, ist gleich Schluss.

  • Na da haben sich die finanziellen Investitionen der vier großen Verlagskonzerne in die Schwarzgeld Koalition ja mal wieder gelohnt. Wir brauchen dringend mehr Piraten in den Parlamenten, damit dieser Schwachsinn endlich aufhört.

  • "Die Zeiten des undifferenzierten Verschenkens von Journalismus sind vorbei."
    Ja, dann würde man auch Qualitätsjournalismus erwarten und nicht das unkommentierte Abschreiben von irgendwoher gezogenen Meldungen. Dann würde man Inhalte und Hintergründe fordern. Sei es in Sachen Finanzkrise, Europapolitik und die Hintergründe des Arabischen Frühlings hat der sogenannte "Qualitätsjournalismus" kläglich versagt, spiegelt er doch unwidersprochen die Meinung von Politik, Banken und Konzerne wider oder unterstützt die die globalpolitischen Interessen der USA, welche mit Demokratisierung des Arabischen Frühlings nichts am Hut hat.
    Die wirklich interessanten Meldungen findet man KOSTENLOS auf gut recherchierten Blogseiten im Internet.
    Arbeit in einen guten Journalismus will bei den Mainstreammedien keiner mehr hineinstecken. Es muss billig und schnell gehen und man will dabei Geld verdienen. Das ist mit Sicherheit der falsche Weg.

  • "Warum nicht auch eine Flatrate für alle Nachrichtenseiten im Netz?"

    Wurde anne Verlagne oft genug vorgestellt, auch Axel Springer. Aber solange die Verlage nicht bereit sind, alle an einem Strang zu ziehen (und das nicht nur beim LSR) wird das nie etwas. So geht die Branche langsam unter, LSR hin oder her.

  • "Zeit des Verschenkens von Journalismus"
    Qualitäts Journalismus, wie in der Art, vorliegender Text?

    die durch diese Regierung,
    per sozialistischer Haushaltsabgabe von den Marktgesetzen zur Qualität befreiten öffentl.rechtl. TV, Radio scheinen ja sehr zu Schmerzen,

    ich würde den Vorschlag machen wollen, versuchen Sie ersteinmal für Qualität zu Sorgen, dann lässt sich darüber sprechen, in welcher Höhe denn die Vergütung, ohne Vertriebsnetz, geringste Betriebsmittel nebenher anfallenden auf den Server gestellten Homepages denn sein sollten.
    Vieleicht so, wie die in der Filmwirtschaft sich das Vorstellt,
    im der Videothek die DVD 2,99 EUR für´s Wochenende, mit umfangreichen Zusatzinfos und im Netz, der nackte Film, von nem Spiegelserver für unter 5,0 EUR?
    bei so einem Geschäft,
    da klingelt theoretisch die Kasse!
    aber nur theoretisch!
    ich finde, das hat etwas von Märchenhaft,
    vom Tellerwäscher zum Millionär.

  • "Zeit des Verschenkens von Journalismus"
    Qualitäts Journalismus, wie in der Art, vorliegender Text?

    die durch diese Regierung,
    per sozialistischer Haushaltsabgabe von den Marktgesetzen zur Qualität befreiten öffentl.rechtl. TV, Radio scheinen ja sehr zu Schmerzen,

    ich würde den Vorschlag machen wollen, versuchen Sie ersteinmal für Qualität zu Sorgen, dann lässt sich darüber sprechen, in welcher Höhe denn die Vergütung, ohne Vertriebsnetz, geringste Betriebsmittel nebenher anfallenden auf den Server gestellten Homepages denn sein sollten.
    Vieleicht so, wie die in der Filmwirtschaft sich das Vorstellt,
    im der Videothek die DVD 2,99 EUR für´s Wochenende, mit umfangreichen Zusatzinfos und im Netz, der nackte Film, von nem Spiegelserver für unter 5,0 EUR?
    bei so einem Geschäft,
    da klingelt theoretisch die Kasse!
    aber nur theoretisch!
    ich finde, das hat irgend etwas von Größenwahn.

  • Die Zeit des Verschenkens von Journalismus ist vorbei? Als Journalist muss ich ständig meinen Online-Journalismus für kein oder extrem wenig Geld verschenken. Bei Texten, die gedruckt erscheinen, gibt' für die Online-Nutzung meistens kein Geld. Und Texte für Webseiten werden mehr als lausig bezahlt. Die Verlage wollen einen fairen Anteil? Für sich, nicht für Qualitätsjournalisten.