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Kommentar zu Airbus Nützlich ist, was hilft

Airbus soll Aufträge bei staatlichen Behörden und privaten Fluggesellschaften erkauft haben. Der Luft- und Raumfahrtkonzern liefert das jüngste Beispiel: Es ist nicht einfach, Korruption auszumerzen. Ein Kommentar.
09.10.2017 - 18:30 Uhr
Einer Studie zufolge soll bald jeder Vierte selbst bereit sein, ethische Regeln zu brechen, wenn es denn nützlich erscheint. Da wundert es nicht, wenn es in großen Unternehmen wie Airbus zu Korruption kommt. Quelle: Reuters
Airbus

Einer Studie zufolge soll bald jeder Vierte selbst bereit sein, ethische Regeln zu brechen, wenn es denn nützlich erscheint. Da wundert es nicht, wenn es in großen Unternehmen wie Airbus zu Korruption kommt.

(Foto: Reuters)

Nun also das europäische Vorzeigeunternehmen Airbus. Der Luft- und Raumfahrtkonzern soll mit Hilfe externer Berater und schwarzer Kassen Aufträge regelrecht erkauft haben. Die Begünstigten sollen nicht nur staatliche Behörden sein, denen militärisches Fluggerät angedient wurde, sondern auch private Fluggesellschaften, die neue Airbusse zu vermutlich schlechten Konditionen, dafür aber für ein ordentliches Handgeld erworben haben. Was auch immer am Ende an Wahrheit herauskommen wird, Airbus scheint tief in einem Korruptionssumpf zu stecken.

Eine erstaunliche Enthüllung im Jahr 2017, wo sich doch allenthalben die Meinung verfestigt hat, dass Korruption vielleicht noch ein Problem für südosteuropäische Schwellenländer, in Asien oder exotischer Inselstaaten ist. Nicht aber für zentraleuropäische Industrienationen, geschweige denn Deutschland. Spätestens seit der Aufdeckung des kapitalen Siemens-Skandals im Jahr 2006 machte sich hierzulande die Mutmaßung breit, Korruption in großem Stil sei wie einige der epidemischen Krankheiten ausgemerzt. Von wegen!

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