Kommentar zu den neuen US-Strafzöllen Handelskriege helfen niemandem – auch nicht Trump

Trumps Handelspolitik gefährdet die Weltwirtschaft und schwächt den Westen. Trotzdem wäre es falsch, mit den gleichen Mitteln zurückzuschlagen.
Die EU muss Bündnispartner suchen im Kampf um die Rettung einer regelbasierten Weltwirtschaftsordnung, der Trump innerhalb nur eines Jahres so viel Schaden zugefügt hat. Quelle: AP
US-Präsident Donald Trump

Die EU muss Bündnispartner suchen im Kampf um die Rettung einer regelbasierten Weltwirtschaftsordnung, der Trump innerhalb nur eines Jahres so viel Schaden zugefügt hat.

(Foto: AP)

Als „Tschernobyl der Politik“ bezeichnete der deutsch-österreichische Schriftsteller Daniel Kehlmann neulich Donald Trump. Nicht sehr schmeichelhaft für den amerikanischen Präsidenten und vielleicht einen Tick zu polemisch. Was allerdings die Folgen seiner Politik für die freiheitliche Weltordnung angeht, scheint der Vergleich mit der verheerenden Atomkatastrophe in der Ukraine zumindest nicht ganz abwegig.

Trumps jüngster destruktiver Akt: Er kündigte Strafzölle auf Stahl und Aluminium von 25 beziehungsweise zehn Prozent an. Allein das ließe sich schon als handelspolitische Kriegserklärung werten. Aber Trump legte nach: Als Nächstes kämen die Autos dran, sollten die Europäer die Unverfrorenheit besitzen, sich zur Wehr zu setzen.

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