Kommentar zu Facebook Zuckerbergs Rückzug

Facebook will Marken und Medien in Zukunft weniger Raum geben. Für den einzelnen Nutzer soll das Erlebnis wieder persönlicher werden. Die Schritt ist gleichbedeutend mit einer Kapitulation vor Fake, Hass und Propaganda.
Der Facebook-Chef will das Netzwerk persönlicher machen. Quelle: Reuters
Mark Zuckerberg

Der Facebook-Chef will das Netzwerk persönlicher machen.

(Foto: Reuters)

Das vergangene Jahr war für Facebook und seinen Gründer Mark Zuckerberg kein schönes: Hasskommentare, Fake News und die Beeinflussung des US-Wahlkampfs 2016 durch russische Propaganda ließen das Soziale im Netzwerk fast vergessen. So kündigte Chef Zuckerberg dann auch zu Jahresbeginn an, Facebook 2018 reparieren zu wollen. Nun zeigt sich: Die Reparatur ist eine Kapitulation.

Weniger Marken, weniger Medien, weniger Politik: In Zukunft soll Facebook wieder persönlicher werden. Also wieder mehr Freunde und Familie.

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